Prüfung der Kantischen Critik der reinen Vernunft, Volume 1

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G.L. Hartung, 1789 - 55 pages
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Page 9 - Erfahrung gibt niemals ihren Urteilen wahre oder strenge, sondern nur angenommene und komparative Allgemeinheit (durch Induktion), so daß es eigentlich heißen muß: so viel wir bisher wahrgenommen | haben, findet sich von dieser oder jener Regel keine Ausnahme.
Page 88 - Grunde liegt. Man kann sich niemals eine Vorstellung davon machen, daß kein Raum sei, ob man sich gleich ganz wohl denken kann, daß keine Gegenstände darin angetroffen | werden. Er wird also als die Bedingung der Möglichkeit der Erscheinungen, und nicht als eine von ihnen abhängende Bestimmung angesehen und ist eine Vorstellung a priori, die notwendigerweise äußeren Erscheinungen zum Grunde liegt.
Page 128 - Versuch über die Natur der speculativen Vernunft zur Prüfung des kantischen Systems. (Anon.) Frkf. u. Lpz., 1787. Viden, Febr. Granskning af Kants mathematiska construction. Upsala, 1857. Villers, Charles. Philosophie de Kant, ou principes fondamentaux de la philosophie transcendentale. 2 vols., Metz, 1801 ; a
Page 19 - die Unmöglichkeit, das Gegentheil zu denken, «ihren letzten Grund haben, wo sie will...
Page 159 - ...so ist jene einzige unendliche Substanz, die der Raum seyn soll, eine bloße Substanz in der Vorstellung, die außer uns gar nichts ist, folglich so wenig die Form, als die Materie einer Substanz an sich ausmacht, und der Grund, warum wir es nicht vermeiden können, uns den Raum als eine Substanz vorzustellen, liegt also bloß darin, weil der Raum in unserer Vorstellung einer Substanz die Form ausmacht.
Page 223 - Schritte sind, die hier durchgefuhrt werden müssen: [ . . . ] so muß ich mir zuerst die Einheiten, aus welchen die Zahl 5 zusammengesetzt ist, nach der Reihe einzeln vorstellen; alsdenn eine nach der andern zur Zahl 7 hinzufügen, und so durch diese successive Verknüpfung die Zahl 12 als ein Ganzes erzeugen.
Page 47 - Einfluss der Sinne, vom Spiel der Einbildung, den Gesetzen des Gedächtnisses, der Macht der Gewohnheit...
Page 106 - An» schauung, und wenn wir uns ihrer bewußt sind, Wahrnehmung. Enthält sie aber nichts von Empfindung, weder von innerer noch äußerer, so heißt sie reine Anschauung.
Page 221 - Ein jedes gegebenes Quantum um so viel, als man will, di sie ins Unendliche zu...
Page 106 - Die Frage aber, wie es möglich sey, den unendlichen Raum anzuschauen, setzt einen unrichtigen Begriff von Anschauung voraus." ") Kant unterscheidet zweifellos ein Denken „durch Categorien" von einem Denken überhaupt. Sonst wäre der Zusatz der Critik p. 309: „(durch Categorien)

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