Ganz werden

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Mohr Siebeck, 2003 - Religion - 365 pages
Der Mensch sehnt sich danach, ganz zu sein. Damit gesteht er sich aber gleichzeitig seinen eigenen Mangel ein: das menschliche Leben muß erst ganz werden.
Schleiermacher hat das als unmittelbares Selbstbewußtsein bestimmte Gefühl für den Ort gehalten, in dem sich "die unmittelbare Gegenwart des ganzen ungeteilten Daseins" ereignet. Sollte das Gefühl wirklich ein solcher Ort sein, ist es zugleich ein Ort der Antizipation des ewigen Friedens in Gottes kommendem Reich. Daß es solche Antizipationen gibt, setzt Eberhard Jüngel in den Aufsätzen dieses Bandes ebenso voraus, wie die Tatsache, daß sich "die unmittelbare Gegenwart des ganzen ungeteilten Daseins" nicht von selbst einstellt. Sie wird uns vielmehr durch die sakramentale Kraft des Evangeliums zugespielt. Die in diesem Band abgedruckten Aufsätze und Reden, die aus einem Zeitraum von mehreren Jahrzehnten stammen, bringen dies unter unterschiedlichen Aspekten zur Geltung.
 

Contents

Ganzheitsbegriffe in theologischer Perspektive 1997
40
unum aliquid assecutus omnia assecutus
71
Anfechtung und Gewißheit des Glaubens
89
Mission und Evangelisation 1999
115
Zwei Schwerter Zwei Reiche
137
Das Salz der Erde
169
Nemo contra deum nisi deus ipse
231
Thesen zum Verhältnis von Existenz
253
Sakrament und Repräsentation
274
Auf dem Weg zur Eucharistiegemeinschaft 1999
288
Der Geist der Hoffnung und des Trostes
306
Die Weltgeschichte ist das Weltgericht
323
Die Ewigkeit des ewigen Lebens Thesen 2000
345
Sachregister
360

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About the author (2003)

Eberhard Jungel, Geboren 1934; 1961 Promotion; 1962 Habilitation; Professor emeritus fur Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universitat Tubingen.

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