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nothing in't, Not that a title's sounding charm can save Or scrawl a scribbler from an equal grave (BYRON p. 312.). That I cannot, sir, in the present instance; not that I will not (Scott, R. Roy 1.). Not that I mean to infer that my life has not been one of adventure .. I only mean to say, that in all which has occurred, I have been a passive, rather than an active, personage (MARRYAT, P. Simple 1, 1.). He might have seemed some secretary or clerk engaged in the service of the public, only that his low, flat, and unadorned cap .. indicated that he belonged to the city (Scott, Fort. of Nigel 2.).

Diese Ausdrucksweisen entsprechen den deutschen nicht dasz, nur dasz, früher auch allein dasz, und sind mit nicht allein dasz obne Zweifel gleichartig. Man kann sie als Subjektsätze ansehen, obgleich wenig darauf ankommt, ob man sie als Objeksätze betrachtet, indem man in dem Hauptsatze mit not oder only ein Prädikatsverb der Vorstellung oder Aussage im Aktiv hinzudenkt. Als Subjektsätze würden sie sich verbalten wie in: It is not that I dread the death (Byron, Parîsina 13.). In der älteren Sprache wird häufig nach not only die Partikel that gebraucht: O foule lust, О luxurie, lo thin ende! Nought oonly that thou feyntest mannes mynde, But verrayly thou wolt his body schende (Crauc., C. T. 5345.). Nought oonly, lord, that I am glad, quod sche, To don your lust, but I desire also Yow for to serve (8843. cf. p. 204. II.). Auch wiederholt sich that nach einem gegenübergestellten Gliede: And nought oonly, that oure defaute schal be juged, but eek that alle oure werkes schul be openly knowen (p. 187, I.), womit man die vollständigere Ausdrucksweise des Ags. vergleiche: þu bist Godes freond; and þät ân pät þu his freónd , ac eác

svylce þu bist Godes bearn (A.-S. Homil. I. 56.). S. S. 370. 3. Dagegen findet man selten einen elliptischen Finalsatz mit that.

Of them, and then, that I say no more, it was not despised (BEN JONS., Dedicat. a. 1616.)

Dem Deutschen ist diese Wendung nicht ungeläufig: Ich bin verdrieszlich, dasz ich dir's gestehe (Goethe, Tasso 5, 1.). Vgl. Lat. Itaque, ut plura non dicam, neque aliorum exemplis confirmem cæt. (Cic., Leg. Man. 15). Statt des elliptischen Satzes, zu welchem man mit Grimm einen Satz wie: sage ich, füge ich hinzu, suppliren mag, wird gewöhnlich ein Infinitiv wie in: to say the truth

etc. gebraucht. 5. In that I know (that I know of) und einigen angeglichenen Sätzen ist

jedoch das relative Fürwort als solches in einem substantivirten Adjektivsatz anzutreffen.

Their best way (that I know) is, sit still (Ben Jons., Every Man out of h. Hum. Prol.). „None in the Duke's own hand?“ I know.(COLER., Picc. 3, 2.) I am no kindred to you, that I know of yet (FARQUHAR, Recruit. Officer 1, 1.). Nor a rich lady that I know of - except in beauty and merit (Dickens, Battle of Life 2.). „Do you know one Morray, or Morris, or some such name?“ Not that I can at present recollect.“ (Scott, R. Roy 7.). „Can we do nothing!“ „Nothing that I see." (SHELLEY, Cenci 1, 3.)

Hier bezieht sich das relative that nicht auf einen vorhergehenden Substantiv begriff, sondern die Formel entspricht der lat. quod sciam, fr. que je sache,

„No, that

n

deutsch dasz ich weisz, wüszte, dasz ich nicht weiss etc., obwohl sie im Englischen verdunkelt ist. Uebrigens deutet das hinzugefügte of deutlich auf ein vorangehendes Fürwort. Sonst entsprechen der lat. Ausdrucksweise die Sätze for aught I know (SHAKSP., John 5, 1. Scott, Abbot 1.), for aught I see (SHAKSP., I Henry VI. 1, 4. Ben Jons., Every M. in h. Hum. 2, 1.), worin das Relativ ausfällt. Den angeführten Latinismus findet man schon früher: Altengl. „Say ar ther ayy (leg. any) catyffs ? “ „Nay, lord, none that I knawe.“ (Town. M.

p. 237.). No word yit he spake Thal I wyst (p. 196.). B. Häufig wird der Bedingungssatz elliptisch gebraucht; sein verschwiegener Hauptsatz ist aus der jedesmaligen Situation zu erklären.

Im Affekte wird ein Wunsch nicht selten durch diese Satzform bezeichnet, indem das Eintreten der Bedingung die Befriedigung des Redenden, des Angeredeten, oder des Besprochenen voraussetzen lässt: 0, If you but knew how you the purpose cherish, Whiles thus you mock it! (SHAKSP., Temp. 2, 1.) Oh, Mr. Simple! if you knew how I loved that girl! (MARRYAT, P. Simple 1, 17.) If the malignant eye of her father had seen them at the moment! (WARREN, Diary 2, 5.) Distraktion! If the earth could smallow me! (Bulw., Lady of L. 2, 1.) If we had but a countess ! (Dougl. JERROLD., Bubbles 1.) In anderen Fällen nimmt der Bedingungssatz den Charakter der Frage an, wobei die zweifelhaft gelassene Folge den aufgestellten Fall als Besorgniss erregend erscheinen lässt: An she have overheard me now? (BEN JONS., Every Man in his Hum. 2, 1.). If, now, she should really love him! (DOUGL. JERROLD, Bubbles 3.) Oder die Bedingung weiset auf eine drohende Folge: Hush, hush; - if ever be our day again! (Bulw., Rienzi 4, 1.) Nicht selten wird der Bedingungssatz hinsichtlich seiner Folge in Frage gestellt: „What a pity it is the law don't allow changing!" - If it did, Flippanta!" (VANBRUGH, Confederacy 2, 1.) If you, Cardinal Camillo, were reduced at once . . To that which nature doth indeed require? (SHELLEY, Cenci 2, 2.) In solchem Falle werden auch Fragewörter wie how, what dem Bedingungssatze vorausgeschickt: How if I thrust my hand into your breast, And tore your heart out ..? (SHERID. Knowles, Virgin 5, 3.) What if the son of Maia soon Should make us food and sport (SHELLEY, Prometh. Unb. 1.). What tho' the sickle, sometimes keen, Just scars us as we reap the golden grain? (YOUNG, N. Th. 3, 503.) s. II. 1. S. 53.

Der Ausdruck des Wunsches durch den allein stehenden Bedingungssatz wird selten im Altengl. angetroffen, obgleich er sehr alt ist: Ags. Eá lâ gif ic môste þam eddigan Laurentium geefenlæcan! (A.-S. Homil. II. 432.) Eá là gif þu være hund! hund is sâvulleás and helle ne provat (II. 308.). Lat. O mihi præteritos referat si Jupiter annos! (Virg., Aen. 8, 506.) Die mit dem fragenden what eingeführten Sätze feblen nicht: Altengl. What though thin hors be bothe foul and lene? (Chauc., C. T. 16299.) But what and she my bales bete ..? (Rom. of the Rose 4441.) Ags. Hvät gif hit unclæne beóð fixas (TAORPE, Anal. p. 106.). Vgl. Mhd. Nû waz ob iu got zuo selbe sînen rất git? (Iwein 217.)

Der Nebensatz insbesondere nach seinen Arten. In syntaktischer Beziehung sind die Nebensätze, als zu Sätzen entwickelte Glieder eines einfachen Satzes, nach den Funktionen einzutheilen, welche sie als Vertreter jener Glieder übernehmen. Wie aber Satzglieder bei gleicher Form verschiedene Funktionen haben können, so kommen auch mehrfach den der Form nach gleichen Nebensätzen im Satzgefüge verschiedene Verrichtungen zu, so dass sie nicht strenge nach ihren Formen gesondert in Betracht gezogen werden können.

Wir benennen die einzelnen Nebensätze nach ihrer wesentlichsten Funktion. Indem wir den Nebensatz A. als Subjekt und als prädikatitve Bestimmung, B. als adverbiale Satzbestimmung und C. als attributive Satzbestimmung betrachten, werden wir aber dieselben Satzformen auf diesen verschiedenen Gebieten bisweilen wiederkehren und selbst innerhalb desselben Gebietes zu verschiedenen Zwecken verwendet sehen.

A. Der Nebensatz als Subjekt und als prädikative Bestimmung. 1. Als Subjekt kommt besonders der Substantivsatz in Betracht,

welcher theils behauptende, theils fragende Sätze begreift, von denen die letzteren den Namen indirekter Fragesätze führen. Beide kommen auch unter den adverbialen Bestimmungen als Kasussätze vor.

Was nämlich Subjekt des Satzes sein kann, darf eben so Objekt desselben werden. a. Der Substantivsatz als Subjekt macht die Sache oder Thatsache

aus, von welcher etwas ausgesagt wird. Dieser Satz wird gewöbnlich durch die Satzpartikel that eingeführt und lehnt sich oft als logisches Subjekt an ein grammatisches, wie it etc., an.

Is not enough, that to this lady mild Thou falsed hast thy faith? (SPENS., F. Qu. 1, 9, 46.) That materials for such a collection existed, cannot be disputed (Scott, Minstrelsy I. 40). That there should have been such a likeness is not strange (MACAUL., Hist. of E. I. 27.). The triumph of my soul is that I am (YOUNG, N. Th. 9, 422.). The report is, that you are quitting England (GOLDSM., G. Nat. M. 5.). The cry of hundreds of thousands was that they were English and not French (MACAUL., Hist. of E. I. 40.). It was stipulated, that Peter should not remain within an hundred miles of the state (BOLINGBROKE, Lett. 3.). Ueber die bierher gehörigen an ein grammatisches Subjekt angelehnten Sätze s. II. S. 24. F.

Altengl. Hou is that it quelleth men? (WRIGHT, Pop. Treat. p. 136.). Wel may happe in hevene That he worth worthier set (P. Plougum. 3887.). Betere him were iborin þat he nere (WRIGHT A. HalLIW., Rel. Ant. I. 176.). The first statute was, that thei scholde beleeven and obeyen in God immortalle (Maundev. p. 225.). It semethe that it wolde covere the erthe (p. 144.) etc. Ags. Sêlre ys pät ve hine syllon ceápe Ismahelitum (Gen. 37, 27.). Være him þón betre

pät bealodæde ælces unryhtes ær gescomeden (Cod. Exon. 80, 3.). Semninga Mätzner, engl. Gr. III.

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bið pät þec dryht-guma, deáð ofersvýdet (Beov. 3539.). Alces landes gecynd is, pät hit him gelice vyrta and gelîcne vudu tydrige (Boeta. 34, 10.). Þå geveart hit .. þät .. forvrêgde Valfnôt (Sax. Chr. 1009.). þåt väs gecveden butan veres frigum þät þurh bearnes gebyrd brød eácen veary (Cod. Exon.

3, 16.). b. Auch der indirekte Fragesatz kann als Subjektsatz eintreten. s. d. Kasussatz.

How he can is doubtful, that he never will is sure (MILT., P. L. 2, 153.).

Ags. Ne väs me on môde cûð, hväter on þyssum folce freán älmihtiges egesa være (CÆDM. 2703.). c. Imgleichen der substantivirte Adjektivsatz. d. Adjek

tiysatz.
What followed was in perfect harmony with the beginning (MACAUL..,
Hist. of E. II. 26.). What he lived was more beautiful than what he

wrote (LEWES, G. I. 2.). 2. Als prädikative Bestimmung lässt sich der substantivirte Adjektivsatz verwenden.

I never was what is popularly called superstitious (Scott, R. Roy 21.).

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B. Der Nebensatz als adverbiale Bestimmung. Die adverbialen Nebensätze stellen sich formell theils als Kasussätze und als präpositionale Kasussätze, theils als Adverbialsätze im engeren Sinne dar, wenn man die Partikeln in Betracht zieht, durch welche sie eingeführt werden. Bei der sachlichen Eintheilung der Nebensätze ziehen wir aber zu den Adverbialsätzen im engeren Sinne auch die grösste Anzahl präpositionaler Sätze.

Der Kasussatz. Der Kasussatz, den man auch wohl nach einer Hauptfunktion den Objektivsatz nennt, entspricht einem Kasus, welcher als ein ursprünglicher Akkusativ, aber auch als Genitiv angesehen werden muss. Schon damit unterscheidet er sich von anderen adverbialen Nebensätzen; er wird aber auch dadurch charakterisirt, dass er die Thätigkeit des Hauptsatzes nicht gleichsam in sich befasst, wie die Sätze, welche die räumliche und zeitliche Sphäre der Thätigkeit angeben, noch auch in einer inneren Verbindung mit demselben steht, wie die Kausalsätze im weiteren Sinne und Modalsätze, sondern lediglich die wirkliche oder vorgestellte Thatsache angiebt, auf welche die im Hauptsatze ausgesagte Thätigkeit, - wenn auch selbst als bervorbringend, gerichtet oder bezogen ist. Wie aber ein Kasus zum Adjektiv treten und adnominal verwendet werden konnte, so steht der Kasussatz auch in Verbindung mit einem Adjektiv und einem Substantiv. Eine Berührung des Kasussatzes mit dem Kausalsatze findet übrigens auf einzelnen Gebieten statt. Der Kasussatz reicht jedoch nicht über das ganze Gebiet des Kasus.

1, a. Der Kasussatz, welcher durch that eingeführt wird, verbindet sich

mit den Thätigkeitsbegriffen, welche eine Aeusserung der Sinnesempfindung, der Wahrnehmung, der Vorstellung, des Denkens, der Aussage, des Begehrens, Bittens und Erlangens, so wie des Bewirkens und Zulassens und nach der negativen Seite hin des Läugnens, Vergessens, Abweisens, des Hinderns und Vermeidens und anderer ähnlicher Thätigkeiten bezeichnen.

He hath heard, that men of few words are the best men (SHAKSP., Henry V. 3, 2.). You see that I am composed (DICKENS, Dombey a. S. 3, 9.). I find .. that you get all the honour (GOLDSM., Vic. 3.). The Duke of Savoy felt that the time had at last arrived etc. (MOTLEY, Rise of the Dutch Rep. 1, 3.). Why should I suppose that in this point alone it would continue inflexible? (DIAL. OF THE DEAD. Lond. 1760. p. 84.) I did dream that I had murdered her (SHERID. KNOWLES, Virgin. 5, 3.). Wist ye not that I must be about my Father's business? (LUKE 2, 49.) I concluded also that if any of our vessels were in chase of me, they also would now give over (De FoE, Robins. p. 19. Tauchn.). It would be a gret error to infer from such irregularities that the English monarchs were absolute (Macaul., Hist. of E. I. 32.). I do not mean to imply that he was an ideal man (LEWES, G. I. 2.). They told me that your name was Fontibell (SHAKSP., All's Well 4, 2.). I replied, that he confounded the operations of the pencil and the pen (Scott, Bride 1.). His father begged that every year he would present him with such a volume (LEWES, G. I. 38.). To show that I am a man (I. 242.). Her calm and decisive manner convinced me that remonstrance would be useless (WARREN, Diary 1, 2.). I must absolutely insist that honest Mr. Williams shall be rewarded for his fidelity (Goldsm., Vic. 17.). Both kings . . agreed that an æcumenical council should at once assemble (MOTLEY, Rise of the Dutch Rep. 1, 3.). Will you permit that I shall stand condemnd? (SHAKSP., Rich. II. 2, 3.) They will admit that he was a great poet, but deny that he was a great man (LEWES, G. I. 1.). Forgive me that I break upon thee thus (SHERID. KNOWLES, Virgin. 5, 3.). God forbid that I should wish them sever'd (SHAKSP., III Henry VI. 4, 1.) etc. Wie der Objektsakkusativ beim Zeitworte im Passiv seine Stelle behalten kann (s. II. S. 229.), so auch der Kasussatz: I have often been told by my friends that I was rather too modest (DIAL, OF THE DEAD p. 26.). We have been taught .. that we cannot without danger suffer any breach of the constitution to be unnoticed (MACAUL., Hist. of E. I. 32.).

Eine Berührung des Kasussatzes mit dem Kausalsatze findet insbesondere bei den Verben des Affektes (wie auch bei entsprechenden Adjektiven) und einigen anderen statt. Als Objektssätze bezeichnen sie den Gegenstand des Affektes etc., als Kausalsätze den Grund desselben. Insofern solche Verba den einfachen Objektskasus gestatten, lässt sich der Nebensatz mit that unbedenklich als Kasussatz betrachten, obgleich überhaupt der Uebergang eines intransitiven in das transitive Verb nichts

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