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begot, how nourished: It is engender'd in the eyes, with gazing fed. Vgl. Anacreentea 39, 8 (Bergk) đi v n Máên λοχεύθη, δι' ών η Χάρις ετέχθη. Love's l. 1. 4, 2 (Del. p. 46) – a foolish extravagant spirit, full of forms, figures, shapes etc. -: these are begot in the ventricle of memory, nourished in the womb of pia mater, and delivered upon the mellowing of occasion. Winter's Tale 5, 2 (Del. p. 115) every wink of an eye, some new grace will be born. Cymbel. 3, 2 (Del. p. 63) why should excuse be born or ere begot? Sonnets 131 (Del. p. 189) Love is to young to know what conscience is; yet who knows not, conscience is born of love? Timon of Athens 1, 2 (Del. p. 27) o joy, e'en made away ere 't can be born. Henry IV II, 1, 3 (Del. p. 32) grant, that our hopes, yet likely of fair birth, should be still - born. Cymb. 1, 5 (Del. p. 25) gentlemen, enough of this; it came in too suddenly; lit it die as it was born. Troil. 3, 2 (Del. p. 67) we will not name desert before his birth, and being born, his addition shall be humble. Die Rauflust ist eine missgeborne Tapferkeit: Timon 3, 5 (Del. p. 57) quarrelling, which, indeed, is valour misbegot and came into the world, when sects and factions vere newly born. Vgl. Lenau, Gedichte 2 p. 237: Und wenn ihr heischt vom freigebornen Lied, dass es dienstbar nur eure Gleise trete. Hierher gehören auch folgende Wendungen: K. John 4, 3 (Del. p. 82) the yet- unbegotten sin of times. K. Rich. II 2, 2 (Del. p. 45) some unborn sorrow, ripe in fortune's womb, is coming towards me. As you like it 1, 3 (Del. p. 32) never so much as in a thought unborn did I offend your highness.

4. Von mechanischen Produkten ist die Flasche als Person dargestellt in einem Epigramm des Marc. Argent. 26 (Jac. Anth. 2 p. 248);

einem Steine zertrümmert wird sie von dem Dichter angeredet: où Jonvõ 0, naγυνε, τον ευαστήρα τεκούσαν Βάκχον, έπει Σεμέλη και συ πεπόνθατ' ίσα. . Cynisch Plaut. Pseudol. 1, 1, 23

. (Ritschl) ut opinor, quaerunt literae hae sibi liberos : aliam alia scandit.

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von

65. Μαιούσθαι, λοχεύεσθαι, midwife.

Έξαμβλίσκειν. Von Naturerscheinungen wird die Windsbraut® als Hebamme bezeichnet von Lenau, Gedichte p. 442: Nur der Wald vernahm ihr Kreisen, Windsbraut war die Hebamme. Mythisch ist Königin Mab Hebamme, Shaksp. Romeo 1, 4 (Del. p. 36) queen Mab hath been with you; she is the fairies' midwife. Als Hebamme erscheint die egpooúvn bei Leonid. Alex. 2, 3 (Jac. Anth. 2 p. 174): újéas (die Wahrsager) αφροσύνη μαιώσατο, τόλμα δ' έτικτε. Vielleicht gehört hierher Anacreontea 38, 8, wo dem Bacchus gesagt wird: di öv Ý Mégn &hoxeúen. Vgl. Shaksp. Rich. II 2, 2 so, Greene, thou art the midwife to my woe. Der Gedanke wird als Fehlgeburt aufgefasst von Arist. nub. 137: και φροντίδ' εξήμβλωκας εξευρημένην, vgl. ib. 139 το πράγμα τουξεμβλωμένον.

von

66. Η δεκάτη. Τα αμφιδρόμια. Gossip

Das Fest der Namengebung wird personificirend auf sachliche Gegenstände, wie die Stadt, den Helm übertragen: vgl. Arist. av. 922, wo Peisthetäres sagt, er feiere das Namensfest der Stadt (ουκ άρτι θύω την δεκάτην ταύτης εγώ, και τούνομ' ώςπερ παιδίω νύν δή θέμην ;). Arist. Lysistr. 757 ου ταμφιδρόμια της κυνής αυτού μενείς; Eine mhnliche Anschauung ist es, wenn Rückert, Gedichte p. 131, einen Fluss den Taufpathen der Stadt nennt: aber der irdische Fluss, der hindurch sich schlängelt, ein winziger, nennet sich Rodach, der Taufpathe der Stadt, welcher den Namen ihr lieh.

Verwandt ist die Personification durch Gevatterin“ bei Shakspere, wo gossip mit der Vorstellung der Schwatzhaftigkeit verbunden ist. Das Echo, die Nachricht werden gossip genannt: Tw.- night 1, 5 (Del. p. 28) and make the babbling gossip of the air ery out, Olivia! Merch. of Ven. . 3, 1 (Del. p. 53) if my gossip, report, be an honest woman of her word. Solanio: I would she were as lying a gossip in that, as ever knapped ginger. Mythisch ist Shaksp. All's

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well 1, 1 (Del. p. 17) with a world of pretty, fond, adoptious christendoms, that blinking Cupid gossips.

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67. Iaiç und Composita, ténvov und Composita, τέκος, υιός, γόνος, έκγονος, child, 8 On,

babe, baby. 1. Von Naturgegenständen sind die Sterne die Kinder der Nacht bei Orph. hymn. 7, 3: αστέρες ουράνιοι, Νυκτός qila téxva uɛlaivns. Der Regen heisst das Kind der Wolke: Pind. ΟΙ. 10, 2 ουρανίων υδάτων ομβρίων, παίδων νεφέλας. Vgl. Geibel, Juniuslieder p. 371: Doch fröhlich schliesset sich der Himmel auf und schickt den frischen Wolkensohn, den Regen. Der Rauch nennt sich selbst das schwarze Kind eines weissen Vaters: Aenigmata 17 (Jac. Anth. 4 p. 290) είμι πατρός λευκοϊο μέλαν τέκος. Den Dampf nennt Geibel, Neue Gedichte p. 6, das starke Riesenkind. Das Land Orplid wird angeredet von Weyla bei Möricke, Gedichte

p. 190: Uralte Wasser steigen verjüngt um deine Hüften, Kind? Vor deiner Gottheit beugen sich Könige, die deine Wärter sind. Die Blumen sind die „Kinder der verjüngten Au":

“ Aeschyl. Pers. 624 άνθη τε πλεκτά, παμφόρου γαίας τέκνα, Chaeremon 10 (Nauck p. 608) haluavwv Téxva, ferner Kinder des Frühlings Chaeremon 9 (Nauck p. 608) đv Inpoữ τέκνα έαρος πέριξ στρώσαντος. Ιn demselben Sinne auch tieńmua bei Chaeremon 13 (Nauck p. 609), wo die Rosen 90 bezeichnet werden: κόμοισιν Ωρών σώματευανθή είχον, τιθήνημ' έαρος ευπρεπέστατον. Vgl. Hölderlin 1 p. 92: Euch, ihr liebenden auch, ihr schönen Kinder des Maitags, stille Rosen, und euch, Lilien, nannt ich so oft. Shaksp. Love's l. I. 1, 1 (Del. p. 12) an envious sneaping frost, that bites the first - born infants of the spring. Hamlet 1, 3 the canker galls the infants of the spring, too oft before their buttons be disclosed. Schiller, Die Blumen: Kinder der verjüngten Sonne, holde Frühlingskinder. Paul Flemming, Auf Herrn Timothei Poli neugebornen Töchterleins Christinen ihr Absterben: Etwa wie ein Tausendschönlein, des gemalten Lentzen Söhnlein, mit dem frühen Tag entsteht, welches, wie es mit ihm wachet, mit

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ihm scheinet, mit ihm lachet, so auch mit ihm untergeht. Hölderlin 1 p. 57: Die Bäum' und Blumen, seiner Jugend lächelnde Kinder. Tieck, Zerbino p. 40: Wär immer Frühling, könntest du nicht hoffen, nicht sehnsuchtsvoll das Blumenfeld besuchen und jeden grünen Schössling fragen, ob er nicht bald das bunte Kind gebäre. Rückert, Gedichte p. 531 von den Blüthen: Die zarten Frühlingskinder sind erfroren. Lenau, Gedichte 1 p. 92: Frühlingskinder im bunten Gedränge, flatternde Blüthen etc. Lenau, Faust p. 1: O freue dich am hellen Sonnenglanze, freu dich an seinem Kind, der stillen Pflanze. Der Epheu heisst das Kind des Jahres bei Chaeremon fr. 5 (Nauck): χορών εραστής κισσός, ενιαυTOŨ de nois (,,hedera filia anni, quia toto anno viret ac viget). Die Zwiebel wird von Xenarch. bei Meineke fr. com. 3 p. 614 βυσαύχην θεάς Δηούς σύνοικος, γηγενής βολβός genannt. Die Klopstock'sche Personification des Weins „o du der Traube Sohn“ findet sich auch bei den Griechen: Pind. Nem. 9, 52 deyugéatoi vwuátw quálatot βιατάν αμπέλου παϊδα. Vgl. Anacreontea 58, 7 (Bergk) yóvov durrékov tòy oivov. Geibel, Juniuslieder p. 132: Der gleich dem wilden Sohn der Trauben. Vgl. ibid. p. 54: 0 Wein, du Kind der Sonnen. Rückert, Gedichte p. 504: Dort wächst ein goldner Wein, den als Sonnenkind gebären wunderähnlich Sand und Stein. Vgl. Geibel, Gedichte p. 99: Er kam zur Welt auf sonnigem Stein und wie er geboren, da jauchzt überall etc. Die Trauben selbst heissen naides bei Ion Chius (Jac. Anth. 1 p. 93): opfahuñv (aus den

οφθαλμών ( Augen des Weinstocks) δ' εξέθορον πυκινοι παίδες φωνήEVTES. – In gezierter Weise nennt Strattis bei Meineke fr.

. com. 3 p. 764 ,die Brode des Weizenmehles Söhne: tõv διδύμων εκγόνων σεμιδάλιδος. Meineke führt Archestratus bei Athen. 3 p. 112 b an: eita tòy ¿v Teyéą oeuidá heos υιον επαινώ. Den Kuchen nennt Archestratus bei Athen. 4 p. 137 c den Sohn der Demeter: Anuntpos raid ontov έπεισελθόντα πλακούντα. Bei Philyllius πυρών έκγονοι, cf. Meineke. Von Flüssen Hölderlin 1 p. 26: und von der Stimme des Göttersohns (des Stromes) erwachen die Berge rings, vgl. Geibel, Neue Gedichte p. 157: 0 Sohn der Alpen,

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in krystallnen Wiegen genährt an Gletscherbrüsten, heilger Rhein. Hölderlin 1 p. 116: von ihren Söhnen einer, der Rhein, mit Gewalt wollt er ans Herz ihr stürzen. Bei Rückert, Gedichte p. 195 sagt der Rhein: Saar und Mosel, meine Kinder, von den linken Borden, Knechte einst etc.

Die Muschel heisst bei Alcaeus fr. 51 (Bergk) térpas xai rohãs Saldosas ténvov, das Gold, von Pind. fr. 140 (Dissen) diós Iroīs genannt, heisst bei Pallad. 110 (Jac. Αnth. 3 p. 136) οδύνης και φροντίδος υιός, vgl. γηγενέτην ägyupov bei Timoth. fr. 10 (Bergk p. 862). Das Echo ist das Kind des Bergfelsens: Eur. Hec. 1110 rétgas oupeias nais Ηχώ. Vom Schlafe: Simonid. fr. 173 (Bergk) παϊδα δε νυκτός δεξάμενοι βλεφάροισιν. Vgl. Hesiod. theog. 758 ένθα δε Νυκτός παίδες έρεμνής οικίέχουσιν, "Υπνος xai Oávatos. Vgl. Geibel, Neue Gedichte p. 283: Schlaf, süsser Schlaf, geheimnissvoller Sohn des heilgen Dunkels, der du jede Last uns abnimmst und im Kranz von buntem Mohn vom Bruder Tod nichts als sein Lächeln hast. Den Traum nennt Arist. ran. 1335 μελαίνης Νυκτός παίδα. Den Tod redet Soph. OC. 1574 an ώ Γας παί και Ταρτάρου. Man beachte noch den Ausdruck bei Shaksp. As you like it 3, 4

4 (Del. p. 70): Seine Küsse sind Judaskinder (his kisses are Judas's own children).

Von Troja wird Rom Kind genannt bei Agathias 62, 7 (Jac. Αnth. 4 p. 25): είμι πάλιν βασίλεια: συ δ',

ώ τέκος, άτρομε Ρώμη, βάλλε καθ' Ελλήνων σης ζυγόδεσμα δίκης.

2. Die Zeit wird nais genannt bei Eur. Heracl. 900: Αιών τε Κρόνου παίς. Νach Ion Chius war Καιρός der

. Sohn des Zeus: Pausan. 5, 19, 4 yeveahoyei ļv to buvo νεώτατον παίδων Διός Καιρόν είναι. Vom Jahre Rückert,

.

, Gedichte p. 190: Im Schooss der Mitternacht geboren, worin das Kind bewusstlos lag, erwacht zum Leben jetzt erkoren, das Jahr am ersten Glockenschlag. Ibid. 190 vom Jahre: O du der jüngste jetzt der Söhne, die unsre Mutter Zeit gebar, sei mir gegrüsst, du junges Jahr. Ibid. p. 569: In der Wiege neugeboren, wo das stumme Kindlein (das Jahr) liegt. In dem Räthsel des Kleobulus von Lindos (Jac. Anth. 1

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