Theologie der lukanischen SchriftenAnhand des Evangeliums und der Apostelgeschichte analysiert diese grundlegende Untersuchung das theologische Denken des Lukas in seiner Eigenständigkeit. Eine umfassende Darstellung der lukanischen Theologie, die nach einer relativ kurzen Zusammenfassung der Einleitungsfragen das theologische Denken des Verfassers beider Bücher "ad Theophilum" (Lukas) in seiner Eigenständigkeit darstellt. Die bisher unterschätzten Züge des Lukas treten besonders in den Kapiteln über das Zeitverständnis (Das Heil und die Zeit) und über die Soteriologie (Gott, der Heiland) hervor. Der Vergleich mit den ältesten christlichen Bekenntnissen, mit Paulus und mit dem Markusevangelium zeigt, dass Lukas einen bewussten Versuch unternommen hat, die Christologie des stellvertretenden Todes Jesu für seine Leser neu zu interpretieren. Es zeigt sich auch, dass er das auf ziemlich hohem literarischen Niveau und in theologischer Tiefe geleistet hat. Er war kein zweitrangiger Theologe und Denker, sein Werk wird gerade in unserer säkularisierten Zeit aktuell. |

