Dogmatik des christlichen Glaubens: Der Glaube an Gott, den Vollender der Welt; Register. Bd. 3

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Der letzte Teil dieser Dogmatik umspannt eine besonders reicheThemenvielfalt. Sie konzentriert sich auf das Verhältnis vonPneumatologie und Eschatologie un umgreift beide unter dem Leitwort"Vollendung". Zu den Hauptinhalten des ersten und zweiten Teils trittdamit im Grunde nichts Neues hinzu, vielmehr nur dies, wie sich Gottals Schöpfer und Versöhner der Welt endgültig durchsetzt. ChristlicheLehre ist hier deshalb allein als Bestimmung des Lebens aussagbar.Dementsprechend wird nun erst recht an der Relation von Glaube undErfahrung festgehalten. Ohne einer Vermischung von heiligem Geist undMenschengeist zu verfallen, wird deren Beziehung zueinander bedacht undauch in der Eschatologie der Erfahrungsbezug als Kriterium eingeführt.Der Rechtsfertigungslehre fällt in dem Ganzen eine zentrale Stellungzu. Trotz ihrer viel beklagten Schwierigkeiten läßt sie sich auf dieschlichten Grunfragen nach dem rechten Menschen und dem rechtenChristen zurückführen. An ihr sind auch Sakramentslehre undEkklesiologie orientiert, während die Eschatologie gewissermaßen dieRückstrahlung des Glaubens von der ihm konfrontierten Welt herdarstellt. Mit dem letzten Kapitel gipfelt die Dogmatik in einerZusammenfassung der Gotteslehre. Das Verhältnis Gottes zu seinen Werkenwird unter den Geschichtspunkten der Gottesherrschaft, der Theodizeeund der Prädestination erärtert und die Frage nach Gott selbsttrintarisch beantwortet.

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