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Ancren Riwle ed. Morton. p. 114. iziuen to eni blotletunge so poure pitaunce? Ant tauh ne grucchede he nout, auh underueng

hit edmodliche, vorte leren hise, and zet he dude more us to vorbisne, he dude his deorewurde muð þerto, & smeihte ant cunnede þerof, þau he hit notien ne muhte. Hwo is þeonne efter

pis, & ancre hure & hure, þet grucchet zif heo naueð nout oðer mete očer drunch efter hire 5 eaise? Ant siker beo hwose euer grucchet, heo offreð zet ure Louerd þeos luðere pitaunce, ase

duden þo þe Gius, & is Giwes fere, uorte beoden him in his þurste prunc of sur galle. His þurst nis nout buten zirnunge of ure soule hele, ant grucchunge of bitter & of sur heorte is him surre & bitt*r*ure nu þene was þeo pe galle. Ant tu, his deorewurðe spuse, ne beo þu

nout Gius fere ne Gius make uorte birlen him so, auh ber him feolauredden, & drinc mid him 10 bliðeliche al pet flesch þuncchey sur oder bitter, þet is, pine & weane, & teone, & alle meseise, & he hit wule zelden þe, ase he is treowe felawe, mid healewi of heouene.

Þus was Jesu Crist, þe Almihti God, in alle his fif wittes derfliche ipined, & nomeliche i þisse laste, pet is, ine uelunge. Vor his fleschs was al cwic ase is þe tendre eien, ant ze witen p. 116. þis wit þet is fesches felunge ouer alle odre wittes. Godes honden weren ineiled oțe rode. 15 Purh peo ilke neiles ich haise ou ancren, nout ou, auh do (p. 116) ofre, uor hit is no neod,

mine leoue sustren, holdep our honden wiðinnen ouwer þurles. Vor hondlunge, ofer eni velunge bitweone mon & ancre is so unkundelich þincg & so reougful dede, so scheomelich & so naked sunne, & to al þe world so atelich & so muchel schaundle, pet nis no neod to speken ne to

writen þer to zeines; vor al wițuten writunge pe fulde is to eðcene. God hit wot ase me were 20 muchele dole leouere þet ich iseie ou alle þreo, mine leoue sustren, wummen me leouest, hongen

on a gibet uorte wiðbuwen sunne, þen ich iseie on of ou ziuen enne elpi cos to eni mon on eorde, so ase ich mene. Ich am stille of þe more, nout one monglinde honden, auh puten honden

2. edmodliche, meekly s. p. 94. hise, bis, his people, die Seinen. 3. smeihte s. p. 106. cannede, tasted, ags. cunnjan, probare, tentare. þau = þauh. notien, use, cf. p. 58, 106. 4. hure & hure, at least, especially. Die Verdopplung des dem ags. hûru, saltem , certe, entsprechenden hure, welches natürlich auch einfach, wie im Ags. verwendet wird, ist eine unserem Verfasser geläufige Hervorhebung der Einschränkung, die aber nicht ihm allein eigen ist. Cf. Zif me..bjholden hure of hure meidenes menske, zif ich nam wurde for to beon iblesced in hore veolauredden p. 38. Hwo so ne mei habben þesne ston .. ide nest of hire hcorte, hure and hure ide neste of pine ancre huse loke pet tu babbe his iliche p. 136. pis was muchel pouerte: agh more com per efter. Vor hure and hure zet he hefde uode ase ueol to him p. 260. Either seide of etheres custe That alreworste that hi wuste, And hure and shure of othere songe Hi holde plaiding suthe stronge 0. A. N. 9. And hure and hure to Cristes masse 481. 5. eaise, satisfaction, mag sich von eise, ease, bei unserem Verfasser unterscheiden, wie afr. aaise von aise. luðere pitaunce, detestable pittance. 7. zirnunge, yearning. Cf. þuruh zirnunge of heorte p. 130. 8. sarre, more sour s. sarre p. 112. bittrare, more bitter. bitture MORTON. Wenn wir die Verschreibung des Komparativ begreifen können, so kann doch unmöglich die Form des Morton'schen Textes grammatisch gerechtfertigt erscheinen. þeo, then. 9. birlen, pour drink s. METR. Hom. I. 32, Sprachpr. I. p. 279. feolauredden, company s. p. 106. 10. weane 6. p. 80. 11. healewi s. p. 94. 12. derfliche, sorely. 13. ase is pe tendre eien. Die Form is steht in dieser Verbindung für den Plural, wie in nördlichen Mundarten, und zwar nicht hier allein. Cf. Þe eien is oðe boc.. þe earen to Godes wordes p. 172. ze witеn, you guard. 14. ineiled, nailed. 15. ich halse, I entreat, implore. Cf. Obsecro vos., Ich halsie ou, he seið p. 348. healsjan, halsjan, amplecti, obsecrare.

p. 116. 17. /unkundelich, unnatural. 18. atelich s. p. 52. schaandle, s. p. 108. 19. fulthe s. p. 82. edcene, manifest, easily seen. Es verhält sich mit diesem Kompositum wie mit seldcene p. 78, wie auch die Variante eðsene C. an unserer Stelle und das in LEG. OF S. KATHER. 381 mit s geschriebene Wort andeutet. ('nser Verfasser gebraucht das Wort öfter: Nis nont edcene of hwuche dignite heo is p. 140. Bi Moisen .. is sutel & escene hwuc baret & hu dredful lif is euer among prunge p. 154 s. p. 78. 21. widbuwen sunne, avoid sin. Cf. Þes one widhuwe pes deofles gronen of helle p. 278. So ist für withuhe Halı MEIDENHAD p. 37 herzustellen wiðbuhe, so dass die Stelle lautet: Hwa se penched on al pis & o mare pat tar is & nule widbuhe þat þing þat hit al of awakeneð, ha is hardre iheorted pen adamantines stan. Sonst gebraucht der Verfasser forburen in derselben Bedeutung: Swuche uorrideles pet me mot forbuwen p. 206. Ze uorbuwen minne dom p. 306. Fleh alle pinges & forbuh zeorne etc. HALI MEIDENT. P. 17, von ags. búgan, flecti, vgl. bebúgan, avertere, evitare. enne elpi cos, a single kiss. Statt elpi steht anlepi in T. C. Cf. On elpi word pet tu misherest p. 296. po waschest pine honden in one elpi deie twies oðer þries p. 324, ags. an clpig hide ne în gyrde landes Sax. Chr. 1085 s. Vox A. W. 132. 22. so ase ich mene, so wie ich meine d. h. in Unehren. nout one monglinde honden, anh puten.. atward, not only mingling hands, but putting hands outward sc. out of the window. Der Verfasser stellt hier das näher bestimmte Substantiv (honden) mit dem Infinitiv (puten) zusammen, die sich gleichmässig zu of pe more verhalten. Cf. Of silence ibroken, of sitten to longen et þurle..of scheden crumen oder ale, oder leten pinges muwlen etc. p. 344.

Ancren Riwle ed. Morton.

utward, bute hit beo uor neode. Pis is wowunge efter Godes grome, & tollunge of his vuel. p. 116. Hire sulf biholden hire owune honden hwite, det herm to moni ancre þet haueð ham to ueire, ase peo pet beoð foridled. Heo schulden schreapien eueriche deie pe eorđe up of hore putte per heo schulden rotien ine. God hit wot, þe put dej muche god to moni ancre. Vor, ase Salomon seið, “ Memorare novissima tua, & in eternum non peccabis.peo pet hauex euer hire deað ase

5 biuoren hire eien, þet þe put munegeð- hire, zif heo þenched wel oše dom of Domesdai, þer þe engles schulen cwakien, & of þe eche ant þe ateliche pinen of helle, & ouer al & al, o Jesu Cristes passiun, hu he was ipined, ase is sumdel iseid, in alle his fif wittes, lihtliche nule heo nout uoluwen flesches likunge, ne efter wittes lustes drawen intoward hire none heaued sunne mid hire vif wittes. Þis is nu inouh iseid of þe vif wittes, þet beof ase wardeins wiđuten of 10 he heorte pet soule lif is inne, as we seidən þer uppe a vormest, per Salomon seide, “ Omni custodia serva cor tuum &c.” Nu beoð, Crist haue ponc, þe two dolen ouercumen. Go we nu mid Godes helpe up oðe þridde.

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Die beiden folgenden Homilien aus dem Anfange des dreizehnten Jahrhunderts hat Wright in den Reliquiæ Antiquæ I. p. 128—132 aus der handschriftlichen Quelle MS. Trin. Coll. Cambridge B 14, 52 abdrucken lassen. Sie liefern einen willkommenen Beitrag für unsere Sammlung alter“ prosaischer Denkmäler, indem sie uns frühe Beispiele englischer Predigten nach dem Erlöschen der angelsächsischen gebildeten Prosa bieten, welche wir in den Homilien der angelsächsischen Kirche antreffen, wovon die von Thorpe herausgegebenen Homilies of the AngloSaxon Church Lond. 1843 — 1846 2 voll. ein reiches Bild gewähren. Unsere englischen Homilien mögen zugleich unter den Quellen für die Geschichte der Sitten und des Aberglaubens der Zeit, namentlich auch der Verkommenheit der Geistlichen und ihres unsittlichen Wandels Berücksichtigung verdienen.

Die erste dieser Homilien gehört dem Tage der Himmelfahrt der Maria an, welche frühe schon alljährlich am 15. August in der Kirche gefeiert wurde. Wir besitzen auch zwei angelsächsische Homilien, welche dem Feste dieses Tages (XVIII. Kal. Sept.) gewidmet sind, in der oben genannten Sammlung I. p. 436 und II. p. 438, woran unser englischer Text beiläufig erinnert, wenn auch sonst abweichend. Als die Quelle für den Glauben an Marias Aufnahme in den Himmel ist Epiphanius Flæres. 78 §. 11 (sec. IV.) zu bezeichnen, wo als Wunsch ausgesprochen erscheint, was in Gelasi Decret. a. 494 als zweifelhaft aufgestellt, und von Gregorius Turon. De Glor. Martyr. I. 4 (sec. VI.) als zweifellos dargestellt wird. Eine umständliche Erzählung ihrer Himmelfahrt enthält Sancti Melitonis, episcopi Sardensis, de transitu virginis Mariæ liber, welches sich in der Maxima Bibliotheca Veterum Patrum Lugd. 1677 t. II. findet,

Wir finden hier das Verb monglen, wie das Substantiv monglung öfter: Sum vuel mongle$ him mit mine gode p. 338. Heo is euer on & schal beon, widute monglunge p. 6. Wiðute moncglunge p. 12 s. d. Wb. 1. wowange, wooing. Cl. wouhinge p. 204. efter Godes grome s. Siriz 196. tollunge, enticing, inviting. Cf. Mid wouhinge, mid togginge, oder mid eni tollunge p. 204 s. p. 52 tollinde. 2. Hire salf biholden etc. Diese Verbindung entspricht dem lateinischen Akkusativ mit dem Infinitiv und ist hier das logische Subjekt des Satzes. herm, harm. to neire, too fair, 3. foridled, grown idle, unwilling to work. Das Wort peo, worauf foridled zurückweiset, wird füglich auf die Hände bezogen. Vgl. ags. Idle hond Cop. Exox. 181. schreapien .. op, scrape up, aufkratzen, ags. screpan, scalpere. 5. Memorare etc. Cf. Ercles. 7, 40. 6. bet.. munegeð hire. Wir sollten erwarten of pet.. munege$ hire. Cf. Uorte munegen mon oder wummon of peo pet to ham uolleð p. 320, ags. mynegjan, monere. ode dom. Man bemerke den Wechsel der Konstruktion, da pencheở zunächst mit o (on), dann mit 8f und endlich wieder mit o grammatisch verbunden wird. Cf. Leuunge on ore & of swefnes p. 208. 7. ateliche s. p. 52. 9. intoward, toward. in toward MORTON. Cf. He drauh bim in anon intouward hire p. 272. heaued sunne, capital sin.

11. Þe heorte etc. s. p. 48.

Rol. Ant. I.

p. 138. und in der Ausgabe der Dichtung Wace's, der dies Buch benutzte: L'établissement de la Fete de la Conception Notre Dame ed. Mancel et Trebutien Caen 1842 p. 121 — 133 abgedruckt ist.

Die zweite Homilie, welche die Ueberschrift Dominica tertia führt, verbreitet sich über den epistolischen Text Römer 13, 12–14. Dieser Episteltext (13, 11-14) gehört indessen dem ersten Sonntage des Advent an, während der dritte Sonntag nach Epiphanias Römer 12, 17— 21 bieten würde, so dass das alte Lectionarium uns für die Deutung der Ueberschrift keinen Anbalt gewährt.

Die Sprache des Verfassers der Homilien, welcher beiläufig auch auf Virgil und Ovid verweiset, trägt alle Zeichen einer frühen Entstehung an sich. Die Handschrift, welche Wright wiedergegeben hat, ist mehrfach entschieden inkorrekt, und rechtfertigt Verbesserungsversuche. Die durchgängig sächsisch gefärbte Sprache ist nicht überall grammatisch fliessend, die Orthographie, wie freilich auch in vielen anderen Werken, ungleich, worauf in den Anmerkungen näher hinzuweisen ist. Rechnet man kirchliche Ausdrücke ab, welche meist schon das Angelsächsische durchziehen und der lateinischen Kirchensprache, hie und da mit Einwirkung des Romanischen, ihren Ursprung verdanken, wie prest, bissop, archebissop, apostle, pope, temple, alter, albe, corporeals, caliz, salm, so bleiben, ausser Wörtern, welche über das germanische und romanische Element hinausweisen, wie saffran, fustain p. 129 dem. romanischen wenige zuzuschreiben, wie bispused, struiet p. 128, spuse p. 129, 131, 132, chemise p. 129. Kaum macht sich ein Einfluss des altnordischen Elementes bemerkbar.

Hinsichtlich der Vokalisation unseres Abdruckes bemerken wir noch, dass wir das in Wright's Abdrucke häufig beibehaltene p überall durch þat wiedergeben. Wright selbst hat an einer Stelle p. 129 þet eingefügt. Wir setzen a für e nicht blos nach Analogie von what u. dgl. in dem Texte, sondern wegen des auch völlig ausgeschriebenen þat, wie in: þat is on Englis p. 128. þat is to sein ib. þat feorđe ib. und p. 132. þat fifte ib, und p. 132. pat sixte ib. und p. 132. pat ođer p. 132, obwohl þet formeste p. 132 steht. Der Wechsel von p mit dem sonst als Artikel und Fürwort gebrauchten þe ist im Einzelnen auffällig; als Konjunktion ist weder pa noch pet im Originale buchstäblich ausgeschrieben.

1. Maria virgo assumpta est ad ethereum thalamum. On of þe holie writes pe ben red herinne to dai, bringe*g* us blisfulle tidinges of an edie meiden, þe was iferen bispused þe herenliche kinge, & seid þat he *w*es fette hom. Lusteg nu wich maiden þat is, & hwat he hatte,

p. 128. 1. Maria virgo assumpta est ctc. Welcher Schrift die lateinischen Worte entnommen sind, dis hier an der Spitze stehen, und denen die nachher angeführten Stellen sich näher oder entfernter anreihen moobtes, müssen wir dahin gestellt sein lassen. In den angelsächsischen Homilien wird auf die zurückhaltende, doch nicht überschwängliche Darstellung des Todes der Maria von Hieronymus (st. 420) in dem Briefe an die Paula und deren Tochter Bezug genommen. Das an diesem Feiertage gelesene Evangelium war Luc. 10, 38 sq., wie dies auch die angelsächsischen Uebersetzungen der Evangelien angeben: dys sceal tô Assumptione Mariæ and Saterndagum le Maria l. c. ed. THORPE. herinne bezieht sich wohl anf die Kirche und die Vorlesung vor dem Altare. 2. bringel bringen WR., vielleicht wegen des kurz vorher stehenden ben vom Schreiber irrthümlich mit n geschrieben. an edie. meiden, a blessed virgin. Cf. pis edie maiden p. 44 I. 4. Zho wass ædiz wimmann an All wimmannkinn bitwenent, ORM H. 2333. Godes moder, edy wyht Rel. Ant. II. 228, ags. Sió eddge mæg.. sancta Maria CYNEV. Crist. 87. Dane pistol pe se hålga Hieronymussette be forðside pare eadigan Marian The Homil. OF THE A.-S. CHORCR 11. p. 48% iferen, companion. Wir können dies Wort nur für den flektirten Dativ von ifere ansehen, welcher dem ags. Dativ gefêran von gefêra, comes, socius, entspricht und von bispused abhängt. bispused, bethrothed, wedded. Ct. Gel he ben lageliche bispusede p. 131. po pe beð unbispused p. 132. Diese hybridische Bildung entspricht der beveddjan, spondere, in matrimonium dare. 3. seid = seið, says. he wes fette hom. he hes etc. We. Wir sehen in diesen Worten die Uebersetzung von assumpta est in ethereum thalamum. Die Heimführung der Brust wird frühe durch bring home bezeichnet: When he hom bringeth Is jonge wis Prov. oF HENDING 134, ags påt die Abraham idese brohte ris hâme Cædy. 1720 Gr. Die Verwendung von he für die Femininform kie ist bei unsTETI Verfasser nicht auffällig: Hwat he hatte & hware he was set p. 43 l. 1. par he funden was p. 44 1. 8, vie de selbe Form he auch für die Pluralform hie p. 129, 131, 132, vorkommt. Die Form wes ist freilich sonst ut serem Verfasser nicht geläufig, doch steht auch pet p. 132 für das sonst geläufige pat, wie andere Vertauschusets

Rel. Ant. I.

& hware he was fet, & hwo hire ledde, & wu, & hwider, & cunnen gif we mugen cumen after, p. 128. for þan þe we ben alle boden þider. Of pis maiden spect pe holie boc, & seið: Hec est virgo rirginum, regina celorum, domina angelorum, mater et filia regis regum omnium. Þis maiden har ure loverd Jhesu Crist, ure alre fader, of hire holie lichame, & nis hire maidhod perefore noht awemmed. Hie is þe hevenliches kinges dohter, & ec his moder, & alre maidene maide, 5 & hevene quen, & englene lafdi. Hire is to name Maria, quod est interpretatum stella maris, þat is on Englis sæsterre. Pan þe sa- farinde men set þe sa - sterre, hie wuten sone wuderward hie sullen wei holden, for þat þe storres liht is hem god ta*k*en. Mundus mari comparabitur, yuia fluctus erigit, naves obruit: ita mundus effluit, dum opes confert; refluit, dum aufert, turhine, i. ultione divina vel fraude diabolica, turbatur; discordiarum motus concitat, ecclesiarum 10 pacem perturbat. Dis woreld is cleped sæ, þe fleoweð & ebbey swo dot ec pis woreld; flowet þanne he woreld wu*nn*e gieveo, & ebbet þanne hie hit eft binimer. Stormes falley in þe sæ, & toworpeð hit; & godes wrake cumeð on pis woreld to wrekende on sunfulle men here gultes,

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ron a und e hier vorkommen. Ueber fette vgl. Hie was set of weste wunienge p. 41 1. 8. Of pesse.. stede was pis oli maide, set p. 130. Hire sette Þe hevenliche king IB. 8. LANGT. p. 222 Sprachpr. I. p. 303 (V. 222). wich, which. Cl. su l. 1. wuderward 1. 7. wit, rite p. 129. nower p. 130. wilche iB. wat is. hwat he hatte, what is her name. CI. ags. Saga, hoät ic hátte GREIN Ags. P. II. p. 372. 1. wu, how s. wich p. 42 I. 3. cunnen, let us try; das folgende ve ist wohl wegen des unmittelbar folgenden Fürwortes nicht zweimal gesetzt, ags. cunnjan, tentare. cumen after, come after, follow sc, her. 2. for pan pe, because, for, ags. for pam pe, propterea quod, quoniam. boden pider, invited thither, d. j. zum Himmel, mit Beziehung auf das vorhergehende huider. Cf. Beden men to helle p. 129. Al the riche retenaunce.. Were boden to the bridale P. PLOUGüm. 988 s. GAWAYNE 327. Hec est virgo etc. Die hier gebrauchten Bezeichnungen zur Verherrlichung der heiligen Jungfrau kehren in den Marienliedern des Mittelalters überall wieder 8. Wile. Grimm zu Konrad von Würzb. Gold. Schmiede p. XXXI. sqq. 4. lichame, kady. Cf. licame p. 44 l. 5. 5. avemmed, stained, defiled, injured, impaired. Cr. Þat alle hore whingen noht iztemmed neoren Laz. III. 172. Häufiger begegnet das einfache wemmen ags. vemman, gevenman, fædare, vitiare, cerrumpere. alre maidene maide. Cf. Ein maget aller megede Konrad ron Würzb. Gold, Schmiede 252. Frauen

in v. D. HAGEN Minnes. II. 339. 6. hevene quen, cf. ags. Seó heofenlice crên vearð tô däg generod fram byesere mânfullan vorulde The Homil. OF THE A.-8. CH. I. p. 446. Seó heosenlice crén Maria p. 450 . Wilh. Gemi zu Konrad con Würzh. Gold. Schmiede p. XXXVIII., MÄTZNER Aufr. Lieder p. 263. englene lafdi s. Wilh. GEIN zu Konrad ton Würzb. Gold. Schmiede p. XL. lafdi, lady. Dieselbe Form steht p. 130, ags. hlajdige. Hire is to name Maria. Cf. ags. Þam is to naman nemned Dribten Ps. 67, 4. quod est.. stella maris. Den Crbeber dieser spielenden Etymologie konnen wir nicht; sie hat in weitem Bereiche Anklang gefunden.

7. Sæsterre. So steht sæ l. 11, 12; dagegen sa - storre p. 44 l. 4. Sa - sterre p. 44 l. 8. farinde p. 44 I. 4. In LAtayon's älterem Texte finden wir sæ, sæmen u. dgl. z. B. I. 415 und daneben sea- streames I. 15, wie im jüngeren Texte see, bei Oru nur sæ. Wegen der öfteren Wiederkehr möchten wir sa nicht anzweifeln. Vgl. altn. sjar, sjór, beben sær, ser, mare, ags. sc. Schon Orm übrigens verwendet diese Deutung des Namens der Maria, von welcher er sagt: Forr hire name tacnepp uss Sæsteorrne onn Ennglissh spæche H. 2131, wie sie den deutschen Dichtern der Veerstern ist s. Wily. Grimm zu Konrad von Würzb. Gold. Schmiede p. XLIV., afr. Tu ies solaus, tu ies iornals,

est si de marine WACKERNAGEL Afr. L. p. 70, lat. Ave, maris stella Hyun, sec. X. in WACKERNAGEL D. Kirchentud p. 17. Daz wort Maria sprichet rehte ein mersterne. die an dem mere varent die muozen sich rihten nach den mersternen KELLE Speculum ecclesiæ 1858, 108. Con cil qui doit aler par mer, Garde as estoiles de la mer Une swoile qui ne se muet: Qui connoistre la set et puet, Et son cors par lui governer, Ne puet pas en mer esgarer. texte estoile nos senefie Notre dame sainte Marie. Cil qui, par nuit, par la mer vont, Ce sont li homme de cest mont etc. WACE Concept. Nostre Dame p. 50. sa- farinde, seafaring, ags. sælidende. Cf. Weiuerinde men (wayfaring) Asca RIWLE p. 350. sed, see, plur, ags. seo. wuten, know. wuderward hwuderward, whither 8. oben. Cf. Das isejhen þreo eorles .. whudereward pa ferde heore flæm makeden Laj. I. 426. Uorte . . uoluwen þe hwuderward se pa euer wendest AxcR. RIWLE p. 168, ags. hrider, hvidre, hoyder, hväder, quo. 8. wei holden, lat. cursum tenere. Cf. Þe gode pilegrim halt euer his rihte wei uordward Anch. RIWLE p. 348, ags. And ve.. ure vegas ..on Jinre hælo healdan môtan Ps. 66, 2 Gr. taken, token, sign. tacởen Wr. Wir schreiben für cổ ein k, da vor bel. len Vokalen hier k nicht c gebraucht wird; wollte der Schreiber vielleicht tacken setzen? Mundus mari compa. rabitur ete. Vielleicht war statt comparabitur zu schreiben comparatur. Der Vergleich ist übrigens häufig benutzt: Tirst pe world may lykend be, Mast properly, unto pe se; For pe se, aftir þé tydes certayn, Ebbes and flowes, and Folles again, And waxes sul ken, thurgh stormes pat blawes, And castes up and doun many gret wawes; Swa castes be world, thorgh favour, À man to riches and honour, And fra þat agayn he castes hym doun Til povert and to Iridolacionn HAMPOLE 1213. 12. he steht hier wieder fiir hie, wie in der folgenden Zeile, mit Rücksicht auf das Beschlecht des ags. torld, reoruld, torold, welches weiblich ist, obwohl hernach in tovorpeở hit das Geschlecht vertessen scheint. wunne, weal. wurme Wr. Das Wort dient hier zur Uebersetzung des lateinischen opes. Cf. Her irb sette pe an hond.. mine leoden alle, wif & mine weden, and alle mine sounnen LA. II. 529. Wir können dabei Hur an das ags. tyn, vynn, venn, runn, gaudium, lætititia (Wonne) denken, wie in: Seleð him on eðle eorðan tynne Bros. 1730 Gr. 13. toworpeð, distarb. Das Wort ersetzt hier das Verb turbare, ags. tõdeorpan, tộvorpan, C-jicere, dissipare. wrake, wreak, vengeance, ags. oracu, ultio. to wrekende, to wreak, revenge, steht offenbar

Rel. Ant. I.

p. 128. & for pæn on rih*t*wise men þe* hem neigh wunien, & binimeð hem hwile oref, hwile oder aihte,

& hwile here hele, & hwile here ogen lif, & hwile latte devel hem on fele wise, & haremeð hem, & shendet, & wecchej among hem Aite & win, & fordrauer sot luve, & struieð rihte bileve.

And alse pe sa - storre shat of hire pe liht, pe lihteď sa - farinde men, alse pis edie maiden, seinte 5 Marie, of hire holie licame shedex þat soðe liht, þe lihteð alle brihte pinges on eorde & ec on

hevene, alse S. Johannes saið on his godspel: Erat lux vera que i, o. h *0.* i. h. m. He is þat soðe liht, þe lihteg alle men, þe on pis woreld cumeo, & aleomed ben: and for þis leome is þat holie maiden cleped sa - sterre. Hie was fet of weste wunienge, þar he funden was, s, in

terra descrta, in loco horroris et vaste solitudinis, þat is to seien, on weste londe, & on grisliche 10 stede.

Weste is cleped pat londe þat is longe tilde atleien, & wildernesse ges par manie rotes onne wacsed. Þis woreldes biwest is efned to wastene, for þat he hit is ferren atleien holie

für to wrekenne oder to worekene, ags. to vrecanne s. ANCR. RIW.E p. 52. Es mag verschrieben sein, kann aber auch
von nachlässiger Aussprache der alten flektirten Infinitivendung herrühren. So findet man schon im Agg. gescbrie-
ben: Tô scedende blod Ps. 13, 3. 1. for pæn, on that account. Cf. Ne leonet me no man for pan Laz. I. 148.
þa weoren Bruttisce men swiðe vnbalde uor pæn II!. 124, ags. for pam, propterea. rihtwise, righteous. rihwise
WR. Þe, who. ben Wr. binimeð, takes away, deprives.. of, ags. biniman, privare. hwile..hwile.. hwile, ags.
hvílum. . hrílum, nunc.. nunc. oref, cattle, gewöhnlich orf: Heo nomen ors, heo nomen corn La}. II. 217. At
Herford schep & orf R. of Gl. p. 6. Manne orf deyde p. 378. erf, erue s. G. A. Ex. 1948, doch auch oref (orede):
Thu bodest cualm of oreve 0. A. N. 1155. aihte = chte, ahte, eihte, eizte, azte etc. goods, wealth. Cf. þat me hit
him tobrohte, alle his aihte Laz. L 46, ags. æht, opes, possessio. 2. hele, health. ogen, own. Cf. Wenden hom
to here ogen stede G. A. Ex. 884. latte devel hem. In latte finden wir eine Verbalform mit dem Artikel, dessen
Anlaut dem i des verbalen Auslantes assimilirt ist, statt lat þe. Wir können lat nur für let = lette nehmen, wie
in: Hwat birimeo us his luue & let us to luuiep him ANCR. Rıwle p. 14, vgl. shat = sheded 1. 4. Das Verb letten,
hinder, oppose, ags. lettan, impedire, retardare, gebraucht der Verfasser mehrmals p. 131. haremeð, harms. Cf.
pat ne mihte pis kinges folk of bam anne haremi LA;. I. 27 j. T., ags. hearmjan, lædere. 3. wêeched, rouses,
ags. veccan, reccean, expergefacere, suscitare, flite & win, dispute and quarrel. Aebnlich sind verbunden flit &
win p. 130, ags. flit, contentio, certamen; rin, rinn, contentio, pugna, seditio. fordraded, troubles, disturbs. Man
möchte an fordræret denken, so dass auf das ags. dræ fan, pellere, expellere, zurückzugehen wäre, wie wir öfter a statt
des ursprünglichen æ geschrieben finden. Vgl. wastene l. 11. sad p. 129. Oder ist an das ags. drijan, turbare,
zu denken, wie in: Forrshamedd & forrdrefedd Onu H. 2194. Man könnte selbst fordrawet, fordrazat, destroys,
tears in pieces vermuthen, obwohl in dieser Bedeutung gewöhnlich die Form todraweð erscheint. struieð, destroys.
Cf. Nab ic none mitte pe nou to struye Mem. MaREGRETE st. 52 ed. COCKATNE. Þe erest prokunges pet struied
[sturieở MORTON. struien 7. strue0 C.] Þe winzeardes ANCREN RIWLE p. 294. 4. shat = shedeð l. 5, sheds, cf.
lat 1. 2. Statt shede sollten wir allerdings shedde8 vermuthen, nach dem ags. sceddan, effundere; BOSWORTH bietet
auch scedan. 5. licame = lichame Cf. Of his licame Laj. I. 326. 6. Erat lax etc., cf. Jou. 1, 9.
Erat lux vera, quæ illuminat omnem hominem venientem in hunc mundum; wir haben daher . i. h. m. statt n. i.
h, m. bei WRIGHT gesetzt. Der Redaer hat statt omnem hominem etc, in seiner Uebersetzung den Plural gewählt.
7. aleomed ben, are illuminated. Vgl. þatt lihht wass witerrliz sop lihht þatt lihhtepý here onn erbe Illc an
lifisshe mann mennissh patt cumepp her to manne. Forr [i]whillc mann þatt lihttedd iss þurrh lihht off rihbte læfe,
Illc an iss lihhtedd þurrh patt lihht þatt Crist to manne brohhte Our H. 18939, ags. leóma, lux; leomjan, lucere.
8. of weste wanienge etc. from a desert dwelling - place. Die Worte, welche hier angewendet und hernach mit
S. (sive) in terra deserta etc. fortgeführt werden, lanten : Inrenit eum in terra deserta, in loco horroris et vastæ so-
litudinis, circumduxit eum et docuit DEUTERON. 32, 10, ags. He funde hit on cêstum lande, on egeslicere store and on
vidum restene, he lædde hit ymbeutan and lærde hiz 18. Zu wunienge = wununge, wuninge vgl. Ine lune he rested
him & haueð his wuniunge ANCR. RIWLE p. 250. 10. þat londe pat is.. tilde atleien, the ground which has
for a long time lain without tillage, untilled. Cf. Hit is ferren atleien holie tilde 1. 11. Ac nu is þat lond tilde
atlein p. 129. Denselben Sinn haben die Worte: Atlai pat lond unwend p. 129. Wir müssen tilde in dieser Verbin-
dung als den vom Verb abhängigen Kasus (Dativ) auffassen, so dass üt in dem Sinne des lateinischen a, de wirkt,
während im letzten Beispiele atlai ohne Kasus, in der Bedeutung des ags. ütlicgan, inutile jacere (to lie still or idle
Bosw.) steht. Tild, tillage, culture s. Asce. RIwlE p. 78. ges. Diese dunkle Wortform möchte man auf den ersten
Blick für is verschrieben halten, doch liegt die Vermuthung vielleicht nicht zu fern, dass darin cin prädikatives
Adjektiv oder Hauptwort zu dem Subjekte wildernesse enthalten sei. So könnte man an gesen, ags. gæsne, gésne,
sterilis, denken, oder an das afries. gest, gast, niederd. Geest, Geestland; das etwa näher liegende gres gl. Grasplats,
möchte wohl nicht passend gefunden werden. 11. wacsed = wac8e0, waxed. pis woreldes biwest, this
world's living, state of life. Cf. On pis biwiste is muchel weste of holie mihte p. 130. An beiden Stellen scheint
ein Wortspiel mit biwest, biwist und wastene, weste beabsichtigt. Die Substantivform biwest, biwist trifft man als
Variante zu Mortox's Texte der Ancr. Riwie in ; Ifuled purh beviste among men T. p. 160; statt dessen steht bei
Mortos beo uste, wie: Hu beo3 pine beouste Laz. II. 323. Daneben erscheint beowust among men ANCR. RIWLE
p. 156, woraus sich die korrumpirte Form erklärt, ags. bioist, commeatus, victus. is efned, is compared. Der Ver-
gleich kehrt auch sonst oft wieder: Yhit may be world. Be likend to a wildernes, pat ful of wild bestes is sene,
Als lyons, libardes and wolwes kene, pat wald worow men bylyve etc. HAMPOLE 1225. he hit. Eins dieser Wörter
kand our bleiben, doch ist zweifelhaft, welches von beiden; he kann för hie stehen und auf das ursprüngliche Femi-

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