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With flight of wyng Bryng, without taryyng, 485 Of mercy som tokynyng Ayther bi north or southe? For this is the fyrst day of the tent moyne. Uror. The ravyn, durst I lay, wille com ane SOne, As fast as thou may cast hym furth, have done, 490 He may happyn to day com agane or mone, With grath. Noe. I wille cast out also Dowfes oone or two. p33. Go youre way, go, 495 God send you som wathe! Now ar thise fowles flone into seyr countre, Pray we fast ich-on, kneland on our kne, To hym that is alone worthiest of degre, That he wold send anone oure fowles som fee 500 To glad us.

Uror. Thai may not faylle of land,
The water is so wanand.

Noe. Thank we God alle weldand,
That Lord that made us.
It is a wonder thyng, me thynk sothle,
Thai ar so long taryyng the fowles that we
Cast out in the mornyng.

Uror. Syr, it may be
Thai tary to thay bryng.

Noe. The ravyn is ahungrye 510
Alle way,

He is without any reson,
And he fynd any caryon,
Asperaventure may be fon,
He wille not away;
The dowfe is more gentille her trust I untew,
Like unto the turtille for she is ay trew.
Uror. Hence bot a litille she comys, lew, lew!
She brynges in her bille som novels new;
Behald!
It is of an olif tre
A branch, thynkes me.
Noe. It is soth, perde,
Right so is it cald.
Doufe, byrd fulle blist, fayre myght the befalle! 525
Thouart trew for to trist as ston in the walle;
Fulle welle I it wist thou wold com to thi halle.
Uror. A trew tokyn ist we shalle be savyd
alle,

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520

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haste. Ein Substantiv graithe zum Verb graithe, grathe gehörig, kommt im Schottischen vor. In unseren Dramen

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My childer dere,

Grete townes of aray,

Flitt has this flowing.
Uror. These floodes not afright alle this

warld so wide

Has mevid with myght on se and bi side.
Noe. Todedear thai dyght prowdist ofpryde,

Ever ich a wyght that ever was spyde

With syn,

Alle ar thai slayn,

And put unto payn.

Sem, Japhet and Cam, Uror. From thens agayn 540 With gle and with gam, May thai never wyn? Com go we alle sam, oe. Wyn? no, i-wis, bot he that myght We wille no longer abide here. hase Uror. Here have we beyn noy long enoghe, Wold myn of thare mys and admytte thaym With tray and with teyn, and dreed mekille to grace, woghe. Ashe in baylle is blis, I pray hym in this space, 5 Noe. Behald, on this greyn nowder cart ne In heven hye with his to purvaye us a place, ploghe That we,

Is left, as I weyn, nowder tre then boghe,
Ne other thyng,

Bot alle is away,

Many castels, I say,

With his santes in sight,
And his angels bright,
May com to his light,
Amen, for charite.

BARBOUR.

Die Sprache des Niederlandes jenseit des Tweed, die schottische Mundart, ist von der Sprache Englands, wie sie aus der Verschmelzung germanischer und romanischer Elemente, mit dem entschiedenen Vorwiegen germanischer Flexion, Satzbildung und Satzfügung, hervorging, nicht wesentlich verschieden, wenn auch durch das stärkere Hervortreten skandinavischer Elemente gekennzeichnet. Politische Trennung und Entfremdung hat aus der Mundart keine besondere Sprache hervorgehen lassen. Die Ä dieses Idioms dient aber wesentlich zur Gewinnung einer gründlicheren Einsicht in die Mundarten des nördlichen England, welche für die Literatur der älteren Zeit von nicht geringer Bedeutung sind. Wir lassen daher hier eine umfangreichere Sprachprobe aus Barbour's Bruce folgen.

Unter den nicht eben zahlreichen Dichtern, welche Schottland im Mittelalter hervorgebracht hat, ist ohne Zweifel der bedeutendste John Barbour, der durch das Jahr seiner Geburt sowohl wie durch das seines Todes dem vierzehnten Jahrhundert angehört. Wenn Adel der Gesinnung und treueste Vaterlandsliebe, die in klarer und Ä Darstellung sich wiederspiegeln, die reichen künstlerischen Formen aufzuwiegen geeignet sind, die ein Dichtergenius findet ohne sie zu suchen, so ist der edle Sänger der Ä Schottlands allein würdig, Chaucer zur Seite gestellt zu werden.

John Barbour, dessen Geburtsjahr nur annähernd zwischen 1316 und 1330 festgestellt wer

Cf. Plumhe of schypmen. Bolidis, vel bolis PRoMT. PARv., afr. plom, plum. Nay, hardely, son be thou not adrad p. 42. Hardely alle that I heytt Fulle sodanly it shalle be seyn p. 62. 535. that be ye bold = therof be ye bold p. 78. Die erstere Ausdrucksweise ist hier die geläufigere: That be thou bold p. 209. That were I lothe p. 228. That be thou bast p. 257. Vgl. nhd. Das sei überzeugt; das bist du sicher u. a. in populärer Rede. 536. stold = stald, fixed, placed, set. Cf Shalle I never ete bred to that he be stald In the stockys p. 195, cf. schott. And has all thing within thy hert stallit That may thy youth oppressen ordefade King's QUAR V. 19. Vgl. ags. gestaljan, fundare, afries. stalle, firmus, fixu8. 541. alle sam s. 296. 543. noy, wahrscheinlich ist noyed zu schreiben; denn die Abschwächung dieses Wortes zu noy ist schwerlich anzunehmen. 544. dreed, endured, suffered (sc. we have 543). Die Form dre (cf. p. 156) steht dryze, drye, dry, schott. dre, drey, endure, continue in life, ags. dreógan, sustinere, ferre, gleich. woghe, wo, ags. vóh, ró, iniquitas, perversitas. Woh, woghe bei ORM und Späteren. 546. nowder . . thens. 108. 551. Flitt, swept away, removed, transitiv gebraucht, wie namentlich auch im Schottischen. 552. not afright. Diese Worte, welche ihrer Stellung nach auf foodes zu beziehen sind, scheinen nicht recht in den Zusammenhang zu passen. Vielleicht ist hier der Text nicht korrekt. 554. Todede . . dyghts. AL1s. 2454. 560. wyn, escape, s. 24. 562. myn, remember. Cf. Bot yit, I myn, I high hym grace p. 72, Mothen I myn p. 117. Myn on this morne p. 118. Das Verb ist hier öfter unpersönlich gebraucht: Me mynnys p. 225, 249, 287,290, ags. mynjan, reminisci.

533. hardely, certainly. Cf.

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den kann, da die bei Ä; History of Scotish Poetry, ed. by I. A. Carlyle, Edinburgh 1861 p. 36 zusammengefassten Vermuthungen verschiedener Gelehrten sich grösstentheils einander aufheben, ist, nach uns erhaltenen Dokumenten, 1357 Archidiakonus zu Aberdeen gewesen. Ausserdem finden sich mehrere Geleitsbriefe, welche ihm, theilweise auf die Verwendung König David's II. von Schottland, Eduard III. zu wissenschaftlichen Reisen nach Oxford und sogar nach Frankreich, zuletzt 1368, ausstellen liess. Er selbst giebt in seinem Werke Buc V. 886 (s. u. den Text) an, dass er 1375 unter Robert II. an demselben gearbeitet hat. Diesem Fürsten, welcher ihn zur Abfassung seines Dichterwerkes veranlasst haben mag, verdankte er eine Pensionirung, über die er sogar für die Zeit nach seinem Tode verfügen durfte und dass dieser 1395 eingetreten ist, wird ausreichend bezeugt. In unserer Einleitung zu den ersten beiden Gedichten des Engländers Laurence Minot haben wir erörtert, wie durch Robert Bruce die Restauration des schottischen Königthumes und damit die Nationalunabhängigkeit herbeigeführt wurde, besonders in Folge des ruhmvollen Sieges, welchen dieser Fürst am 24. Juni 1314 gegen Eduard II. von England am Bannockburn gewann. Nachdem die Regierung seines Sohnes David II. von 1332–1355 durch die Usurpation des englischen Vasallen Ä Baliol unterbrochen, dann aber wieder hergestellt worden war und bis 1371 gedauert hatte, traten unter dem ersten Fürsten aus dem Unglücksgeschlechte der Stuart's, Robert II., Zeiten ein, in denen wenigstens die äussere Unabhängigkeit wenn auch nicht die innere Ruhe gesichert erschien. Unter ihm schrieb unser Dichter in 13575 Versen sein grosses Werk über König Robert Bruce oder wie der lateinische Titel der Handschrift, dem Inhalte entsprechend, ausführlicher es ausdrückt: “De gestis, bellis et virtutibus, domini Roberti de Bruyss regis Scocie illustrissimi, et de conquestu regni Scocie per eundem, et de domino Jacobo de Douglas.” Seine Darstellung, die nach einer Einleitung über die Rechte des Thronprätendenten mit dem Morde John Comyn's am Hochaltare zu Dumfries 1306 beginnt (s. o. p. 321), welchem Barbour alles Unglück seines Helden I. 673 ff. zuschreibt, wird auch von den Neueren, wie von Pauli IV. 725 als eine völlig geschichtliche angesehen und Tytler, History of Scotland I. p. 297–323 hat seine Schilderung der Schlacht am Bannockburn fast ausschliesslich unserm Dichter entnommen. Das Gedicht schliesst ab mit der Pilgerfahrt, welche nach dem Tode seines Fürsten der treue Douglas unternimmt, um das Herz desselben nach dem heiligen Lande zu bringen. Hier und da mag noch die lebendige Quelle mündlicher Ueberlieferung Ä ihn geflossen sein (I. 388 bei der Beschreibung des Aeusseren seines Helden Douglas: “and thai that saw hym said to me" und VII. 125 ff), im Uebrigen wird der Stolz der von ihm verherrlichten Familien ihm Dokumente genug zu Gebote gestellt haben, dafür bürgt der gediegene und sichere Gang seiner Erzählung. So ist er vielmehr selbst, wie für uns so auch für seine nächsten Nachfolger, eine Quelle geworden, besonders für seinen Landsmann Andrew of Wyntown, († um 1424) Verfasser des “ Orygynale Cronikil of Scotland” ed. by David Macpherson 2 voll. London 1795, der aus ihm, z. B. im achten Buche, geradezu bedeutende Auszüge mittheilt, Anführungen, welche durch ihre Uebereinstimmung mit dem uns erÄ Texte auch beweisen, dass derselbe durch den Schreiber nicht wesentlich verändert worden ist. Barbour wollte kein Werk der Phantasie liefern, wenn er sein Buch auch I. 446 als “Romanys" bezeichnet; zu verschiedenen Malen versichert er vielmehr mit ächt englischem Realismus in der Einleitung zum ersten Buche, er strebe nach “suthfastnes, that schawys the thing rycht as it was" und er erzählt “the dedys of stalwart folk, that lywyt arrycht as thai then in presence war.” Merkwürdig genug erscheint als sein Vorbild der lateinische Dichter Statius, welchem freilich das Mittelalter, vielleicht auf Grund der in Dantes Purgatorio gefeierten Legende über ihn, eine unverdiente Vorliebe geschenkt hatte (Bernhardy, Römische Litteraturgeschichte p. 436 Anm. 385); II. V. 334 ff. und IV. 835–940 schiebt er kurze Episoden aus dem zweiten und zwölften Buch der Thebais ein. Auch Chaucer, House of Fame V. 370 nennt Statius. Ueberhaupt ist Barbour nicht arm an litterarischen Erinnerungen; mehrere Male ermuthigt Bruce durch Erzählungen aus der Geschichte früherer Zeiten den gesunkenen Muth seiner Genossen: II. 582–661 wird an Scipio the king's heldenmüthigen Widerstand nach der Schlacht bei Cannae gegen Hannibal erinnert, ib. 830–861 Ferambrace (Fierabras) und die tapfere Vertheidigung # Paladine Karl's des Grossen in Egrymor zur Nacheiferung aufgestellt, XIV. V. 1111 wird Fabricius, der würdige Gegner des „ Pyrrus” gefeiert. Ä der Grosse wird öfter erwähnt, I. 529 als “Alexander the Conqueror, that conqueryt Babilonys tour, and all this warld of lenth and breid in twelf yher, throw his douchty deid,” VII. 1004 ff. mit einer seiner kühnsten Heldenthaten und II. 468 ff. mit einer Erinnerung an den AlexanderRoman (s. Alexandre ed. H. Michelant p. 148–179), von dem es eine 1834 für den Bannatyme Club gedruckte schottische Version giebt. Auch Julius Caesar, (I. 549), wird vom Könige als erhebendes Beispiel erwähnt II. 672. Seinen zweiten Helden, James Douglas, vergleicht der Dichter I. 395 mit g Ector of Troy" und weiss von ihm zu sagen “Ector had blak har, as he had,” wobei V. 525 ff. Dares und Dytis (Dictys) angeführt werden. Einmal I. V. 343 führt er Cato an: “and Catone sayis ws, in his wryt that to fenyhe folye quhile is uyt.” Endlich mag hier erwähnt werden, um eine früher in unserer Einleitung zu Vor and Wolf p. 131 Ä Bemerkung über die Fuchssage in England zu ergänzen, dass Barbour XIV. V. 419 ouglas eine Fabel vom Fuchs und vom Fischer” erzählen lässt, in der der erstere, beim Raube eines Lachses betroffen, sich zu retten weiss, indem er den Mantel des Fischers in's Feuer wirft. Es ist eine jener politischen Fabeln, wie die im Kommentar zu Piers Ploughman erwähnte s. p. 333 V, 291 oder wie das höchst witzige Geschichtchen, auf welches wir aufmerksam machen und welches Viriathus, bei Diodor, Fragm. ed Bekker, Teubner Leipzig 1854. IV. p. 125, den wetterwendischen Einwohnern der Stadt Tucca erzählt. Die Geschichte Bruces war wohl nicht das einzige Werk des Dichters; seine Anführung I. 560, bei Gelegenheit einer Erwähnung König Arthur's und des Lucius Yber, “the Broite beris

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Zeugnisse Wyntown's z. B. p. 54: Of Bruttes Lyneage quha wyll her, He luke be Tretis of Barbere, Mad in tyl a Genealogy Rycht wele” und Henry the Minstrel's in seinem Gedichte Wallace, XI. V. i213: “ Master Barbour, quhilk was a worth clerk, he said the Bruce amang his othir werk” eine Beziehung auf ein eigenes Werk Barbour's.

f Handschrift, aus welcher unser Text entnommen ist, befindet sich jetzt in der Advokatenbibliothek zu Edinburgh und ist, nach einem lateinischen Zusatze am Schluss, 1489 von John Ramsay, wahrscheinlich dem späteren Prior des Karthäuserklosters zu Perth, angefertigt

worden. Die Notiz bei Behnsch p. 206 (1853) nach welcher eine bisher ungekannte Handschrift

in der Bibliothek von St. John's College zu Cambridge entdeckt worden ist, haben wir in dem 1861 erschienenen Irving nicht erwähnt gefunden. Seit 1616 und vielleicht schon vorher ist das Buch wohl zwanzig Male gedruckt worden, so 1620, 1670, 1672, 1714 und 1790, London, in drei Bänden, als “the first genuine edition" von J. Pinkerton. Endlich hat 1820 John Jamieson, dem wir unsern Text entnehmen, zu Edinburgh 2 voll. in 4° den Bruce und den oben erwähnten Wallace herausgegeben, genau nach der Handschrift doch mit Zuziehung auch der älteren, genannten Ausgaben. Die Eintheilung in Bücher, bei Pinkerton in zwanzig, bei Jamieson in vierzehn, ist eine rein willkührliche, da die Handschrift keine solche enthält und Abschnitte im Texte nur durch einen von Zeit zu Zeit wiederkehrenden grösseren leeren Raum angedeutet werden.

Die mit [ ] eingeschlossenen Worte oder Sätze sind theils aus den Ausgaben von Jamieson aufgenommen, theils dessen von Handschriften und Ausgaben abweichende Konjekturen.

He maid, ilk ane in thar degre.

Buke Nynte. Quhen this wes doyne, that I yow say,
p248. The Scottis men, quhen it wesday, Thai went all furth in gud aray;
Thair mes devotly gert thai say: And tuk the plane full apertly.
Syne tuka sop, and maid thaim yar, Mony gud man, wicht and hardy,
And quhen thai all assemblyt war, That war fulfillyt of gret bounte,
5 And in thair bataillis all purwayit, In till thai rowtis men mycht se.
With thair braid baneris all displayit, The Inglis men, on othyr party,
Thai maid knychtis; as it afferis That as angelisschane brychtly,
Tomen that wsys thai mysteris. War nocht arayit on sicmaner:
The king maid Walter Stewart knycht, For all thair bataillis samyn wer
10 And James of Dowglas, that wes wycht; In a schilthrum. Bot quhethir it was
And othyr als of gret bounte Throw the gret stratnes of the place

3. syne, since, afterwards, im Schott. geläufig, um die zeitliche Folge der Handlungen zu bezeichnen. Sop, sup, slight meal, altn. saup, süp, jusculum, mag etwa von der Hafermehlsuppe der Schotten zu verstehen sein. 5. purwayit, prepared. Cf. I rede, armyt all nycht that we be, Purwayit in battle swa, that we To mete our fayisay beboune VIII.984. - Purwayid noucht at poynt war pai WYNTowN VIII. 26, 412. 7. As it afferis, as it becomes, belongs. Cf. I sall . . Hald it, as it aferis to king I. I61. Isal . . Hald it, as aferis a king WYNTowN VIII. 2, 125. Dwne intil a set he sat As afferyd til a kyng ib. 5, 182. As it aferis topis play 35, 80, afr. a.ferir; com it asiert. 8. wsys thai mysteris, are accostumed to those arts. Thai ist die dem Schott. geläufige Pluralform des Demonstrativpronomens: thai rowtis 18. 10. wycht, alte. wight, im Schott. sehr häufig. Cf. 16, 78, 117, 177, 317, 361,459, 466. 11. bounte, worth, oft von Tüchtigkeit und Mannhaftigkeit gebraucht, cf. 17, 294. To doeane owtrageouss bounte II. 527. Throw thair bounte Thai haff discomfytour wardane III. 701. His hart fillyt is oft bounte, Swa that it wencusyt may nocht be V. 672. 18. In till, wird wie in to sehr gewöhnlich für in gesetzt, cf 444, 451, 506,575, 801. As Orosius In ty hys cornyklys tellys ws WrsrowN II. Prol. 9. By Poytere in ty Frans III. 3,54. Moyses, patin ty his dayis Broucht ty pe Iowys pare wryttyn lawys ib. Prol. 1. 21. sic, such, cf. 68, 252,280, 337, 338, 381, 382,435, 436, 564, 610, 656, 783, 788, 846. 22. samyn, together, cf. 130. 23. schilthrum = schiltrum 27, 37, 356. All patschyltrum pai slw down WYNTowN VIII. 11, 37, ursprünglich dem ags. scildtruma, der römischen testudo (Schilddach) entsprechend, wird hier von einer zusammengedrängten, enggeschlossenen Schaar gebraucht, wie das Wort überhaupt von geschlossenen Heeresabtheilungen (Bataillonen, Regimentern) vorkommt: Thane schotte owtte of He schawe schiltrounis many MoRTE ARTII. 1765. They scherde in the schiltrone scheldyde knyghttez 1856. Man vergleiche: Heo makeden heore sceld-trome LA. L 403. Makede

15

20

25 That thai war in, to bid fechting, Schyr Ingrame the Wmfrawill hat he;
Or that it was for abaysing, And said, “Forsuth now, Schyr, I se,
I wate nocht. Bot in a schiltrum It is the mast ferlyfull sycht
It semyt thai war all and sum; That euyre I saw, quhen for to fycht
Owtane the awaward anerly, The Scottis men has tane on hand,
30 That, rycht with a gret cumpany, Agayne the mycht of Ingland,
Be thaim selwyn, arayit war. In plane hard feild to giff bataile.
Quha had bene by, mycht have sene thar Bot, and ye will trow my consaill,
That folk ourtak a mekill feild Ye sall discomfyt thaim lychtly.
On breid; quhar mony a schynand scheld, Withdrawys yow hyne sodandly,
35 And mony a burnyst brycht armur, With bataillis, and with penownys,
And mony a man offgret walur, Quhill that we pass our pailyownyis;
Mycht in that gret schiltrum be sene, And ye sall se alsone that thai,
And mony abrycht baner and schene. Magrethair lordys, sall brek aray,
And quhen the king off Ingland And scaile thaim our harnays tota.
40 Swa the Scottis saw tak on hand, And, quhen we se thaim scalit sua,
Takand the hard feyld sa opynly, Prik we than on thaim hardely,
And apon fute, he had ferly; And we sall haf thaim wele lychtly.
And said, “Quhat! will yone Scottisfycht?" For than sall nane be knyt to fycht,
“Ya sekyrly!" said a knycht, That may withstand your mekill mycht."
his sceld-trume II. 261, 265. pene sceld-trume breken IIL 96. 25. to bid = bide, abide, expect. Cf. And

wald hawe gert hym byd langare WYNrowN VII. 9, 475. 26. abaysing, abasement, fear, cf. 299, doch abasing 166. Das Verb erscheint in: War abaysit 442. Was abaysit 470. öai war abaysyt grettumly WYNTowN VIII. 26, 229. Abaysyd of patsycht pai ware 1B. 37, 74. 28. all and sum. Diese im Englischen lange erhaltene Zusammenfassung der Totalität, wie im nhd. ein und all, ist auch der schottischen Mundart nicht fremd. Vgl. alte. We are betrayd and ynome, Horse and harness, lords, all and some Ruch. C. DE. L. 2284. Lo here my bulles all and some THE PARDoNER A. THE FRERE ed. 1533, wieder abgedruckt in Four Old Plays Cambridge 1848 p. 92. 29. Owtane = owtakyn, except. 663, I.815, II. 279, IV. 340. Cf. Owtane Berwyk WYNTowN IX. 5, 137, 1B. 7, 29. 10, 35 s. Ps. 118, 153. awaward, vanguard, cf. 91. The awaward had the Erle Thomas X. 59. XI. 57, 89. XII. 300. XIV. 991, sonst waward 126, VI. 343. Til hawe pe waward of hys batayle WyNrowN VI, 19, 13. VIII. 31, 68. anerly, only. Cf. With a clerk with him anery I. 688. That he wald cum all anerly IV, 281. And wes in hys begynyng Bot anerly of Brettane kyng WYNTowN V. 10, 353. Pat pai can set for pame na rede, Bot anerly mon byde pe dede VIII. 26, 96. It cummyth not of man, bot anerly Of hyme, the which haith euery strinth LANcElor of THE Lank 1476 1B. 1696. Daneben kommt anyrly vor: That saw him stand thar anyrly BakBoun IV. 788. 33. ourtak = overtake, hier in der Bedeutung overspread, occupy, cover. Cf. Than men that mekillost mycht se, Nerby quha sa wald be, Ourtak the landis largely VIII. 126. Uebrigens s. 249. 34. On breid, in breadth. Cf. All this warld of lenth and breid I. 531. Fourtie fute on breid DuNBAR, Maitland Poems p. 84. 41. the hard feyld. Cf. In plane hard feild to giff bataile 51. Hart wird das freie, offene Feld als schwierig und ungewohnt für schottische Kämpfer genannt. 42. he had ferly, he was surprised. Cf. He had gret ferty How scho suld wyt it sekyrly III. 900. Off a thing... Ik half Jerly XII.555. Aehnlich wird auch das Verb ferly gebraucht: As mony fertyed of pissentens WYNTowN VIII. 5, 193. 54. hyne, hence, wie thynethence. sodandly, suddenly. Thai that saw sa sudandly That folk come V. 48. Andruschyt thaim sudandly X.592, sonst auch ohne d am Ende. Vgl. ythandty=ithany s. 779, souerandy VII.600. 55. penownys, pennons. Cf. On baneris payntyd and penownys WYNrowN VIII. 11, 69. 56. Quhill that, until. Quhile ist seltener von that begleitet, wie hier und 789, cf. 123, 153, 429. In diesem Sinne gebraucht die schottische Mundart das dem ags. hvil, tempus, entsprechende quhill sehr häufig: He wouk on fut quhill passyt was mydnycht WALLACE XI. 999. Fra sexteyn yer quhill nyne and twenty yeid 1426. Fra pe begynnyng Ofpe warlde, quhill Nynuskyng... Tuk wpe be lordschype halily WyNtowN I. 1, 7. Throwcht pe Meyre Medyterrayne He passyde, quhille he come in Spayne II. 8, 43. And faucht rycht fast Quhiu pai him wencust at pe last III. 3, 105, cf. VI. 10, 82, 106. VIII. 29, 92. Thane in mythochtrolling to and fro Quhare that I mycht sum wnkouth mater fynde, Quhill at pe last it fell in to my mynd Of a story etc. LANceLor oF THE LAIK 196. So wird das Wort selbst zur Präposition: öare bade pai all pat nycht qwhill day WyNTowN VIII. 30, 57. pailyownyis, tents. Cf. Tothar pailyownys II. 634. With pailyownys, and weschall withall VIII. 119, da neben pawillown: Bath tent pai tuk wp and pawittown WxstowN VIII. 11, 56. Die Form payloun steht ALIS. 5067. 58. brekaray. Dieser Ausdruck ist die technische Bezeichnung eines durch die Brechung der Reihe in Unordnung gerathenden Heeres: And lukye na wiss brek aray VIII. 876. For mycht thai ger thaim brek aray, To haff thaim at thair will thoucht thai XIV. 111. In hy he brak aray WYNTowN VIII. 31, 78. Fast folow ws pan sall pai And sone swa mone pai brek aray IB. 38, 147, so auch: Athey dykis assemblid pai, And bat brak gretly Paire aray 40, 179. 59. scaile thaim. Das Verb scail, skail, scale, skale, disjoin , disperse, scatter, wird oft reflexiv verwendet: Thai scalyt thaim 280, 456. Thai thaim scalyt 254, wie es auch sonst in eigentlicher und bildlicher Bedeutung vielfach in Gebrauch ist: öe Inglis folk all partyd ware, And wyd scalyd here and pare WYNrowN VIII. 38, 153. pe kyng rycht manlyly Swne skalyd all pat cumpany And tuk and slwe VII. 7, 209. And scalyd in buschementis nere pareby Hys ostys VIII. 11, 59. de assege pan (pai) scalyd swne VII. 9, 87. And fled all skalyt her and thar BARBouR II. 200. Throuch braid Bretane the woice tharoff was scalyt WALLAce XI. 1300. Quha skaylis his thoucht in syndrynes In ilk thyng it is pe les WYNTowN VIII. 16, 37. Das Wort ist verwandt mit altn. skija, disjungere, dirimere, ags. sciljan, distinguere. 63. be knyt, be joined. Cf. pan sall we

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