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335. o gate, one way. And gate of wicked for - worth sal ai Ps. 1, 6. That gooth this ilke gate P. Plough. 11591, altn. gata, via, semita, ahd. gaza, platea. 339. Thou. T'ho Laun. sek and ser, sick and sore (sorrowful), cf. pa iwerð pe king sec Laz. I. 118. Gif nouðer of hore nere sec Anch. RIwle p. 176. pauh heo weren seke p. 370. per fore is min hertc sær Laz. I. 311, ags. seóc, infirmus, ægrotus. sâr, gravis, moestus. 340. schent, disgraced, brought to shame. 341. reuly, rueful, mournful. 342. bi-hist, promised. 343. Ne thorto as have. Ueber diese Konstruktion des Verb pur sen, need, und die apokopirten Formen thar, thorte s. MÄTZNER Gr. 2, 1, 193 ff. fer, fear cf. For frizt and fer 478. 344 wolde.. sent Vielleicht hadde .. sent; obwohl sent für send des Reimes halber stehen könnte. 345. o lyves, alive. Cf. If hise bredere of liues ben Gex. A. Exop. 2834, s. daselbst v. 1477. Ob o hier für of steht ist zweifelhaft; es steht eher für on. 349. miste suweche tyve, might five times as mucb, und könnten fünfmal so viel, als alle Wesen auf Erden. suweche = such. The sonne is hezere than the mone more than suche threo Than hit beo to the mone PopUL. SCIENCE 97. Swithere schet a manes soule, je swithere than suche sorene 115. Wel mo thider goth, ic wene, ze mô than such tene 11. Diese Ausdrucksweise beruht auf dem neutral gebrauchten ags. svilc. Feóvertig daga, nihta Ôđer svile CÆDM. 1383. 853 — 400 entsprechen 369 ---- 416 VERN. 355. zelle, yell. 356. men mowe se.

I may se Vern.

357. to fette = to secchen VERN., to fetch. Längere Zeit ist dies Präteritum fet, fette und das Part. Perf. set zu secchen, ags. feccan, ducere, arcessere im Gebrauch. Daneben findet man jedoch die ags. Formen gejettan, gefetian, gefetigar, welche in den Handschriften öfter mit gefeccan wechseln, wozu auch unser Infinitiv zu ziehen ist, und vielleicht auch die übrigen Verbalforinen mit t. Orm hat den Infinitiv secchenn, La}. fæchen, doch das Präteritum lautet im älteren Texte fæhte, fætte , uætte, von denen die erste Form auf ein ags. sehte, feahte deuten kann, wozu jedoch kein Beispiel bis jetzt vorliegt. Cf. To sette me away 482. for he comen water to jeten Gen. A. Exon, 2744. 358. noweder fro him fle. non gates ple Vern. In unserem Texte fügen sich die Worte fro him dem Zusammenhange nicht, da him nicht wohl auf das ursprünglich weibliche helle zu beziehen ist; es müsste etwa mit hem in Beziehung auf fendes vertauscht werden. 361 - 362. Ne havede it nou er etc. Diese beiden Verse sind in dieser Rezension verfälscht. Cf. And as it hedde thus i-seid, Nuste hit whodere hit schulde go VERN. Eine Verbesserung wäre etwa 362, zu schreiben: that it niste etc. 363. In a - breken, in rushed. In a breken Wright, And to him .. Comen etc. VERN. Das ags. âbrecan, effringere, können wir zwar nicht als intransitiv gebraucht nachweisen, doch ist brecan sehr häufig intransitiv. at a breid, at a bound, at a start, at once. Pe hole foted fowle to be flod hyzei, & vche best at a brayde per hym best lykey Morris Alit. P. B. 538. Baltazar in a brayd bede vas per-of 1507. Cf. With a lodly breyd VERN., altn. brago, motus celer – consilium callidum, ags. brügd, bregd, dolus; doch gebregd, vibratio, agitatio, altn. at bragdi, brevi. 366. cloches, so auch VERN., claws. Das Substantiv kommt sonst in der Form Cloke vor: Mid clokes of crokede & of kene uondunges ANCR. RIwlE p. 102. Uorte huden hire vrom his (des Satans) kene clokes p. 130, schott. cleiks, s. Wb. 368. toyled = i- toyled Vern., tugged. 369. ragged, rough. Cf. Þe file fret of pe irn þe rust and tet ragget ANCR. RIwle C. Note p. 281, etwa zu ags. ragu, rubigo, gehörend? oder verwandt mit ags. hređo, crudus? hreóh, hreog, hreor, auch hrúk, hrug, asper, ferus ? Zu dem letzteren gehört rone, welches in Vers, fehlt, wo wir lesen: For summe werén ragged and tayled, und hier eine Glosse sein könnte. Zerlumpt“ können die Teufel nicht wohl genannt sein. 370. balches. bunches VERN., offenbar mit gleicher Bedeutung. COLERIDGE Gloss. Ind. führt bulge mit Bezug auf unsere Stelle, mit der Bedeutung lump, hump, auf. Die Form bulge gehört aber nicht hierher, sondern bulch ist das von HALDERSON aufgefübrte altn. bulki, protuberantia, auch: strues mercium, dän. bulk, gibbus, altn. bulka, tumere. 372. lac, lack, fault, altfries. lek, lack, vitium, vituperium. 375. Merci criende. Merci crizinge Vern, cf. tidende, tidende ueben tidinge bei Laz. u. dgl. m. 376. wrak wreke, avenge, als Infinitiv des Zeitwortes,

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377. the chaules it to - wrasten. his chekes al to - woraste Vers. Der Sinn beider Sätze ist im Wesentlicben derselbe: in unserem Texte entspricht it dem Dativ, wie in Gen. A. Exod. chaules, jaws, ags. ceafl, rostrum, faux, ceaplas, fauces. to - torasten, distorted, forced open, ags. oreestan, torquere. 378. goten in, poured in, ags. geotan, fundere. Cf. Quidam furcis ferreis ventrem disruperunt, quidam plumbum fervidum intro projecerunt DIAL. 279. 380. senke abouten him a brod. given aboute him a brod VER». Diese Worte sind unverständlich, wenn man nicht etwa a-brod = abroad, verbindet, und senke f. senche, scenche (pour out) nimmt. 383. thrasto, thrust, ags. præste von præstan, torquere, caste VER*. 385. Gleyves, glaives, glaves, afr. glaive, gleive, glave. Sweordes VERN. 389. And seiden .. be lette etc. Be lette könnte bedeuten: be troubled, checked. Cf. Let es fra wreth myn egh for- Þi Ps. 6, 8, von letten, ags. lettan, tardare, impedire, doch scheint hier das Passiv von leten, judge, esteem, beabsichtigt: li qui nobis serviunt, sic sunt honorati Dial. 288. Die andere Rezension giebt: Heo askeden him how wel hit lette Vern., worin lette die Bedeutung von looked, appeared, hat, cf. Ful luffy con ho lete GAWAINE 1206, Ay þe lady let lyk 12:1, s. Gen. a. Exod. 2168. 391 – 392. Wel he it hadde etc. 3if he hedde jut that men him hette, For more he moste sone be- tyde Vern. Beide Versionen entbehren der Klarheit. Der lateinische Text bietet etwa in ähnlichem Zusammenhange: Nec dum potes dicere sicut bufo crati, nam debes in centuplo duriora pati DIAL. 289. bi - hette, promised cf. Als he god bi - het Gex. a. Exod. 1884, præt. von bihete 116. 395. a cwenkles cope, a quenchless cloak. a denkles cope Laud. Denkles, welches COLERIDGE Gloss. Ind. v. ohne jeden etymologischen Anhalt durch poor erklären möchte, giebt überhanpt keinen Sinn. Wir haben cuenkles zu setzen gewagt, welches im neue. quenchless fortlebt. Cwenken ist Oru geläufig: To sleckenn fir annd cwennkenn Hom. 10126, ags. crencan, extinguere. Das Kompositum aus dem Verbalstamme mit les, ags. leás, ist freilich an sich auffallend. Der andere Text bietet hier ebenfalls eine räthselhafte Wortverbindung: An hem brunye for to beren VERN. Brunye entspricht dem altn. brynja, ahd. prunja, ags. byrne , lorica ; aber hen will sich keiner bekannten Bedeutung dieses Wortes fügen. Schwerlich ist dabei an eine Umkehrung des ags. byrnham, lorica, zu denken. 397. hote haspes. strayte halpes Vern., worin halpes fehlerhaft ist. to spere, to fasten, altn. sperra, occludere, ags. sparrjan. 399, to here, to praise, to be praised, ags. hérjan, hêran, laudare, celebrare. 402. corsed, cursed. colte, cote LAUD. Nach COLERIDGE Gloss. Ind. v. steht hier cote für coot, fulica, mergus, holl. koll. L'ies Substantiv kommt allerdings auch sonst vor. Es wird uns aber schwer, an die Erwähnung eines Vogels und namentlich dieses Vogels zu glauben; offenbar ist das gesattelte Unthier ein Pferd, und wir wagen es, das assonirende Wort an die Stelle des reimenden zu setzen; colte, ags. colt, pullus. 403. grennede s. 11. genede, yawned, gaped, age. ginjan, geonjan, genjan, oscitare 404. leyze, fame, ags. lêge, lýge, flamma. lemede, gleamed. pat alle pe loje lemned of lyžt Morris Allit. P. A. 119, ags. leómjan, lüman, lucere. 407. an hechele, an hethele LAUD. Diese auffallende Wortform erklärt COLERIDGE Glo88. Ind. y. durch hot iron, indem er an das in YORKSHIRE gebräuchliche hottel erinnert. Dabei bliebe th völlig unerklärlich. Wir geben hechele, hackle, hatchel, ein nicht ungebräuchliches Wort, cf. REL. ANT. II. 78, 81, 176, holl. hekel, schw. häckla, dän, hegle, nhd. hechel, vgl. ags häcce, uncus, altn. haki. Das Wort passt hierher wegen der Spitzen, mit denen der Sattel besäet ist. 408. grote, small piece, particle. Of al pe brode corde ne moste he habben a grot forte deien uppon Ancr. RIWLE p. 260. Not to grucchen a grot ajeine Godis sonde DEPOS. OF Rico. II. p. 2, ags. grot, fragmentum, particula. 409-416 finden sich wieder v. 417 424 VERN. 409. sloungen, slongen Vern., slung, thrown. 411. develen. devel LAUD. derelen VEEN. 413. stongen. Strongen LACD. Mid hote speres was he stongen Vers. 414. oules, hooks. Vid scharpe swerdes Vern. Von bösen Geistern, welche mit glühenden Zangen und Hammern sich dem Schiffe Brandans nähern, wird gesagt: Here oules al brenninge after the monekes caste BRANDAN 477. Ech caste upon other his oules al an hez 480. Þe deoflen.. mid hore scherpe aules Ance, RIwle p. 212, agg. arul = æl, ål, sube ula, nege. awl. 415. sparkes. sparkes Venn., ags. spearca, scintilla.

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435

zwan he hadde riden that rode opon the sadil ther he was set,

He was kast doun as a tode,
420 and helle houndes to him were led,

That brozden out tho petes brode,
als he to helle- ward was fet;
Ther alle the fendes fet it trode
men mizte of blod foluwe the trod.

Wzan it cam to that wikke won,
the fendes kasten suwilk a zel,
The erthe it openede anon,
smoke and smother op it wal,
Bothe pich and brumston,
men myzte fif mile have the smel;
Loverd, wo schal him be bigon,
that hath ther offe the tenthe del.

440

425 He beden him hontin and blowen,

Wzan the gost the soth i- sey, crien on Hauston and Bewis,

wider it scholde, it kaste a cri, The racches that him were woned to knowen, And seide, “Jhesu, that sittest on hey, he scholden sone blowe the pris,

on me, thi schap, nouz have merci; An hundred develes (racches] on a rowe Ne schope thouz me that art so sly, 430 with stringes him drowen, unthanc his, thi creature al so was I, Til he kome to that lodli lowe,

Als mani that sittes the so ny, ther helle was I wot to wis.

that thou havest so wel don by.

445

417. riden that rode, nhd. diesen Ritt geritten. Reden etc. Laud. Die Participialform von ride kann nur riden heissen; reden in einer anderen Bedeutung scheint anpassend; ays. råd, equitatio. Oft râda onridon SAX. CHR. 871, wo GREIN mit Recht râde mit råda vertauscht. 421. brozden, leaped s. 92, agg. brugdon, von bregdan. out tho petes, ont of those pits. Ueber out st. out of s. MÄTZNER Gr. 2, 1, 260. Die Form pet neben pit, put ist nicht selten s. Wh. 423. fet, feet. it trode. Hier wechselt it wie sonst öfter als Object mit him, ef. 433. 424. trod, footmark, track. Der korrekte Reim fordert hier tred. Scheaweð in ham his owune treden þet me trodde him in ham, & iuinde hwu he was to-treden, ase his treoden scheaweð ANCE. RiwlE p. 380. Þe dunes underuoð pe treden (trodes v. I.) of him suluen 1B., ags. trôd, gressus, vestigium, neben trede, tredd LYE. 425 -490. stimmen mit 425 -- 488. VERN. Die französischen Verse fehlen daselbst. 426. crien on Hauston and Bewis. And clepen Bauson and Beusys VERN. Statt des Semikolon setzen wir zu Ende des Verses ein Komma, es folgt eine Apposition. 427. racches, hounds (brachs). Iros, and romede and sey roon raches to jede REL. ANT. II. 7. The raches gon wn-copelit for the deire LANCELOT 531. Ratche, hownde. Odorinsecus* Prompt. Parv., ags, rücc, canis plautus, altn. rakki, canis. The bacches that hym scholde knowe Vern., wo bacches wohl in bracches zu ändern ist, ahd. bracco, bracho, mhd. bracke, mlat. braccus, bracco, afr. brache, braque. 428. he scholden. Dies bezieht sich auf die Jäger, nicht auf die Hunde. he ist hier der Plural. Cf. Hunters, whare be ye? The tokening schuld ye blowe Tristr. 1, 46. Pris wird das durch das Horn gegebene Zeichen der Verendung auch sonst genannt: Syr Eglamour hase done to dede A grete herte, and tane the hede; The prysse he blewe fulle schille MS. Lincoln A. 1, 17. f. 140, bei Halliw. Dict. v. prise. 429. racches haben wir ansgeschlossen, da es den' Vers überladet. Man könnte develes ausschliessen wollen, da Ms. Vern. nur racches hat; aber das folgende with stringes, welches dort fehlt, passt besser zu debeles. 430. stringes, ropes, ags. string, funis, chorda. Stringe of pine heritage Ps. 104, 11 = funiculum hereditatis vestræ. unthanc his, against his will. To don all hiss unnpannkess god þan ifell hise þankess O Hom. 7194, cf. Laj. I. 192, 353. þet., was ide frumde sore hire undonkes Ancr. Riwle p. 56, age. pances unpances.

431. lowe erklärt COLERIDGE Gloss. Ind. v. hier durch flane, altn. logi, flamma, cf. ags. lég; doch scheint die Bedeutung den, hole, welche dem ags. hlæo, spelunca, antrum tumulus, collis, neben anderen zukommt, angemessener. 432. to wis, truly, certainly, wie bei ORM to roisse, bei Laz. to iwisse etc. 433. it cam. heo comen Vern, s. 423. won, dwelling. 434. zel, yell. 436. smother. Smolder Verx. Cf. To helle smur&re ANCR. RIWLE p. 272. Der Bedeutung nach kommen diese Substantive im Wesentlichen überein. op it wal. up ther wel VERN. boiled, bubbled up. Dem Reime ist wel angemessen, und entspricht dem ags. deo von deallan, ebullire, besser als wal 437. pich, pitch. brumston, brimstone. brymston Vern., sonst auch brunstane. It rayued fire fra heven and brunstane HAMPOLE 4853. Cf. 6693. bronstane 1b, 8056. 439. wo schal him be bigon. 200 is him bi-gon Vers. Cf. Him is wo bigon CHAUC. C. T. 3372. How me is wo bygoon 11628. That wo was hire bigon KyxG OF TARs. 552, woneben wir finden: wo the bi-go Vox A. W. 53. Diese Con. struktion geht neben der anderen her, in welcher die betroffene Person das Subjekt des Satzes ist. Wo was this wrecched womman tho bigoon Chauc. C. T. 5338. This amerous Absolon, That is for love so harde and woo bygon 3657. And woo begone is he TORRENT 1873. Wo ist in dieser Verbindung adverbial, und das Verb duldet auch andere adverbiale Bestimmungen. I was.. wel begon CHAUC. C. T. 6187. He is well begone Rom. OF THE ROSE 5533. Ever worse bigon Fro day to day am I TROIL. A. Ck. 5, 1326, und selbst: Alle they were with golde begon 13. 943. Der dehnbare Begriff von bigo, ags. begangan, worin die sinnliche Vorstellung des Begehens, die des Errei. chens, Treffens, Vollendens und Befangens herbeiführt, erklärt sich in dieser Verwendung und ist im Ags. angebahnt. Svýđe ic begangen düs Ps. 76, 4 (exercitatus sum). Grimme ic eom begangen 54, 2 (contristatus sum). Die Verwandlung des Subjektes in den Dativ wird durch den Uebergang aus einem persönlichen Satze in einen unpersönlichen bewirkt, wovon, wie umgekehrt, viele Beispiele bei anderen Verben im Alte. vorliegen. 440. the tenthe del. Das Fragezeichen nach del bei Wright verwandeln wir in den Punkt. the haloen del VERN. 441. i-sey, saw. 442. wider. wride Laud. whoder VERN. 445. Ne schope thoug etc. Dies Satzgefüge, worin wir v. 446 als parenthetisch gesetzt anschen, fassen wir nicht als Frage auf und verwandeln daher den v. 448 von Weight gesetzten Punkt nicht in das Fragezeichen, wie dies in dem Abdruck des Ms. Vern. steht. 447. mani. man LAUD. Cf. As mony on that sitteth the ney3 VERN. 448. that.. don by. Cf. Al so dop bi pis mon, þat so mnche wo hadde ydo R. OF GL. p. 142, ags. He pohte tô dộnne be him call svå Judas Scariot dide de ure Drihtene Sax. CER. 1087.

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Die vorliegende Erzählung entnehmen wir aus Anecdota Literaria edited by Th. Wright, London 1844 p. 1-13, welcher sie aus dem in der Bodleianischen Bibliothek befindlichen Digby MS. Nr. 86 fol. 165, mittheilt. Sie enthält die Verführung einer Ehefrau zur Nachgiebigkeit gegen einen von ihr abgewiesenen Liebhaber, durch eine Kupplerin, welche hier unter dem

450. to wrother - hele, to misfortune, destruction. To wroper heore hele (to wropere hele j. T.) habbeð heo such were idon Las L 21 s. Siriz 261. 452. and othere to haven etc. Dieser Infinitiv mit seinem Subjekte othere entspricht einigermassen einem antiken Akkusativ mit dem Infinitiv, hier als Ersatz eines Finalsatzes (ut alii habeant etc.) s. MÄTZNER Gr. 2, 2, 29. Abweichend ist die Lesart: Or for to welden eny wele? Vern. wele, wealth. 454. spele scheint für spille, destroy, zu stehen, mit Anlehnung an altn. spella neben spilla, ags. spillan, corrumpere, opprimere. Cf. Thulke that scholden han ben loren, Wel mistest thou such werkes spele VERN. 455. A! welle! Allas! Vern., cf. Weile 13, a! weyle! 192. lestou;= letestouz, cf. wostu = Wotest tu Anck. Riwle 276, 312 und die hier vorkommenden Zusammenziehungen dist, dust =didest, dudest. 456. fele, many, 460. ore, mery, grace. 462. so zore, so long. Gare bit is pet ich wuste herof ANCR. RIWLE p. 88, ags. gedra, olim, antiquitus. 464. le ven, believe.

466. he slongen. thei henten Vers. 471. The erthe him sulf. him haben wir für hem gesetzt: The eorthe closede hit self ageyn VERN. lek, locked, könnte hier intransitiv stehen, obgleich wir kein Bedenken tragen, ihm an him suls sein Objekt zuzuweisen; it ist natürlich das Subjekt. Die Form des Präteritum von luken ist alt. He.. pe zates læc ful feste Laj. II. 217, ags. lucan, præt. leác, claudere. 472. donge, dungeon. And the dungoun was for - dit Vers. Ob für donge etwa dongon oder dongun, dem afr. dongun, donjon gemäss, zu schreiben ist, erscheint zweifelhaft, cf. prov. donjo, mlat. dongio, dangio, dunjo. for- dit, shut up, ags. fordyttan, occludere, s. IYANS TO THE VIRG. I. 44. 473. Sou = cou, ce. 474. e=est. issi, nfr. ainsi. 475. Wzan it was forthe etc. And hit was for the that foule lod, Fastehit zon neizen the day Vern. Dem Sinne nach mit unserem Texte übereinstimmend. lod. GOLERIDGE Gloss. Ind. führt dies Wort unter load, ags. hlüd, onus, auf. Sollte nicht eher als an dies bildlich gebrauchte Wort, an ags. lâd, via, iter, processio, alto. leið, iter, expeditio, conventus, zu denken sein. Denn wir möchten nicht eben lod für leod, people, ags. leód, populus, plebs, gebraucht glauben. 476. wel, weel, golf, ags. tæl, gurges. 480. lokede ay zwan etc. Der Erzähler blickte danach aus, erwartete, wann die Teufel kommen würden ibn abzuholen. Cf. So was I ferd, ich was neiz wod That heo me scholden hare boren away 'VERN. 481. hot fot sonst fote hot, afr. chaud le pied, wie chalt pas, sur-le-champ. 485. schilde, shielded. Nennius hæf vp his sceld, scilde hine sulue Laz. L 321. Scilde him mid his scelde I. 359. His hors.. scelde hine wið dæðe II. 422, ags. scildan, protegere, præt. scilde: Ie scylde hine Ps. 90, 14, 491 etc. Statt der französischen Verse hat us. Vern, einen Anruf an Jesus und Gott. 492. ee dite = cette composition, ette æuvre. meins = mains. 493. quer = cæur.

Namen Sirith oder Siriz eingeführt wird. Die Ueberredung wird durch das warnende Vorgeben bewirkt, dass ein sie begleitendes Hündchen ihre eigene, wegen ähnlicher Sprödigkeit verhexte Tochter sei.

Die ursprüngliche Quelle dieser Geschichte ist in Indien zu suchen; darauf weist schon die von der Alten vorgespiegelte Verwandlung eines menschlichen Wesens in einen Hund, die nur unter der Voraussetzung des herrschenden Glaubens an Metempsychose, für eine möglicherweise von Erfolg begleitete List angesehen werden konnte. So erzählt sie mit verändertem Schluss, der die Sittlichkeit der Frau rettet und verherrlicht, das dem XII. Jahrhundert angehörige Buch Kathâ Sarit Sagara d. i. Meer der Sagenströme von Soma Deva, sanskrit und deutsch von H. Brockhaus, Leipzig 1839 p. 56 ff., von den Gatten Guhaséna und Dévasmitâ, im Auszug bei Loiseleur Deslongchamps, *Essai sur l'origine des fables indiennes p. 107 Anmerkung 1 und bei v. d. Hagen Gesammtabenteuer III. p. LXXXV. Späterhin aber erscheint unsere Geschichte, mit einem nachgedichteten Schluss, nach welchem der Frau zuletzt ihr eigener Mann zugeführt wird und der dem Touti Nameh, Sammlung persischer Mährchen, übersetzt von Iken und Kosegarten Stuttgart 1822 p. 48, 8te Erzählung, entnommen wurde, in dem Volksbuche der Sieben Weisen Meister, welches unter diesem und anderen Titeln eines der am meisten verbreiteten Bücher aller Literaturen geworden ist. Auch für dieses in seiner Gesammtheit, ist nach Loiseleur's Untersuchungen 1. c. p. 80--180, auf Grund des Zeugnisses des arabischen Geschichtschreibers Massoudi, 956 n. Chr., der ein

Buch des Sendabad" erwähnt und genügend näher bezeichnet, indischer Ursprung wahrscheinlich. Veber Persien ist das Buch als Geschichte des Königs , seines Sohnes und der Sieben Veziere, “ in der auch unsere Erzählung vorkommt, nach Arabien gelangt uud liegt uns in doppelter Darstellung vor, bei Jonathan Scott, Tales, anecdotes and letters from the arabic and persian, Shrewsbury 1800, Nr. 10 und Habicht, Tausend und eine Nacht Breslau 1834, X 101 ff. Schon hier findet sich der der indischen Erzählung fremde Schluss, welcher aber die Geschichte für den Zweck des Buches von den Sieben Weisen Meistern allerdings erst recht brauchbar machte. Die jüdische Literatur des Mittelalters, welche so oft zwischen Occident und Orient vermittelte, hat wohl auch dieses Werk in Europa bekannt gemacht durch die Parabeln Sendabar's, Mischle Sendabâr, siehe das Buch von den Sieben Weisen Meistern aus dem Hebräischen und Griechischen von Heinrich Sengelmann Halle 1842, wo p. 42 unter dem Titel , die Hündin“ unsere Geschichte wieder mit dem erwähnten Schlusse erzählt wird, s. auch Paraboles de Sendabar sur les ruses des femmes, traduites de l'hébreu par Carmoly, Paris P. Janet 1849. Inhalt und Darstellung machen es ziemlich gewiss, dass wir in diesem Buche einerseits das Original des griechischen Syntipas ed. Boissonade Paris 1828, wo unsere Erzählung p. 51 - 57 steht, zu suchen haben, andererseits aber der lateinischen Septem Sapientes Romee, welche nun freilich unsere Geschichte nicht mehr enthalten, so wie, um es hier gleich und ausdrücklich zu bemerken, auch nicht die aus ihr hervorgegangenen von Keller und von Le Roux de Lincy edirten altfranzösischen, die von Weber und Th. Wright edirten altenglischen Nachahmungen, das Leben des Dyocletianus von Hans von Bühel, herausgegeben von Keller oder Herbers altfranzösischer Roman Dolopathos, herausgegeben von Ch. Brunet und A. de Montaiglon, in denen man sie suchen könnte.

Unsere Erzählnng erscheint aber in einer zweiten Reihe von Darstellungen, die eher auf die unmittelbare Quelle der altenglischen Bearbeitung führen. Schon in der, von dem 1106 zum Christenthume bekehrten spanischen Juden, Petrus Alfonsus , verfassten Disciplina Clericalis ed. V. Schmidt Berlin 1827, findet sich dieselbe c. XIV. p. 51 und zwar ohne den Schluss, in einer Fassung, welche im auffallendsten Parallelismus des Ausdrucks zu der Erzählung der Gesta Romanorum ed. Keller Stuttgart 1842 p. 52 c. XXVIII de inexecrabili dolo vetularum" steht. Ein Vergleich z. B. der Unterhaltung der Alten mit der Ehefrau, in dieser und in unserer altenglischen Darstellung, macht eine Benutzung der ersteren durch die letztere wahrscheinlich, zumal da die Erzählung sich auch in den in England entstandenen Gesta Romanorum, herausgegeben von Madden für den Roxburgh - Club und übersetzt von Ch. Swan London 1824 I. p. 120 „die Hündin“ befindet, die uns jedoch nicht zu Gesicht gekommen sind, s. auch Grässe Uebersetzung der Gesta Romanorum Leipzig 1842 II. p. 225 und Keller p. 47 der Einleitung zu Dyocletianus Leben von Hans von Bühel Quedlinburg 1841. Ein anziehendes, aber vielfach dunkles Bruchstück einer altenglischen, dialogisirten Darstellung findet sich aus dem Anfang des XIV. Jahrhunderts in den Reliquive Antique I. p. 145 als Interludium de Clerico et Puella84 vv. Eine altfranzösische Quelle für Dame Siriz anzunehmen nöthigen äussere oder innere Kennzeichen nicht, obwohl sich die Erzählung auch altfranzösisch findet und zwar stets ohne den nachgedichteten Schluss, so im Auszuge, bei Le Grand D’Aussy Fabliaux ou Contes Paris 1829 IV. p. 50 – 53, sowie in einer Bearbeitung nach Petrus Alfonsus in dem Castoiement d'un Père à son Fils bei Barbazan - Méon II. p. 92–98, 148 yv. Zu einem Geschichtchen von wenig Reihen zusammengeschrumpft ist Dame Siriz in den von Th. Wright für die Percy Society vol. VIII. herausgegeben Latin Stories Nr. XIII. p. 16 und p. 218 Anm. de dolo et arte vetularum.“ Auch der der Mitte des 14. Jahrhunderts angehörige Dichter Adolfus, dessen Fabulæ, Wright, als Anhang zu den Latin Stories, unverändert nach Leyser Historia Poetarum Medii Aevi 1721 p. 2015, abgedruckt hat, behandelt den Gegenstand fab. V. p. 178 — 180, 188 vv., in Distichen voll ärmlich zusammengesuchter antiker Floskeln. Die ausserordentliche Verbreitung unserer Erzählung, auch ausserhalb des Zusammenhanges der Sieben Weisen Meister, beweisen

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