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mit Begleitung des Pianoforte und eines oder mehrerer anderer Instrumente.

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Zur Einführung.

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Js ich im November 1881 mein Doppel-Handbuch der Gesangs- und Ciavier-Literatur herausgab, verhehlte ich mir keinen Augenblick, dass dies für die GesangfS-Llteratur nur ein schwacher Nothbehelf sei. Jedes Absondern, jedes Auswählen, sei es auch des Bedeutendsten, bleibt immer nur Stückwerk und muss deshalb sehr oft den Dienst versagen; nur mit dem Gesammten kann man dieses wahrhaft riesige Material beherrschen.

Dieses Gesammte liegt hier in seinem wichtigsten und reichhaltigsten Theile:

das Einstimmige Lied

vor.

Ausnahmslos ist Jedes deutsche Lied und von ausserdentschen die in Deutschland und Oesterreich erschienenen, sowie alles Wissenswerthe anderer Länder, ganz gleich ob einzeln oder in den erössten Sammlungen herausgegeben, geistlich wie weltlich, ernst wie komisch (auch Couplets) alphabetisch nach Titeln und Anfängen geordnet, aufgenommen. Bei den Titeln stehen die Anfange, bei diesen wieder die Titel.

Bei Gesangswerken, denen die Componisten andere Ueberschriften beilegten, als die ursprünglich vom Dichter gewählten, was häufig geschah, sorgen Hinweise dafür, dass diese Lieder sowohl dort zu finden sind, wo alle übrigen Compositionen desselben Textes stehen, als auch dort, wo sie in Folge ihres AdoptivNamens gesucht werden. Durch diese Anordnungen finden aber gleichzeitig die so ungemein wichtigen RßfralüS Aufnahme, denn diese sind sehr häufig als Ueberschriften gewählt worden. Ausserdem sind die Titel der Cyclen, alle Neben- und Doppel-Titel in die alphabetische Ordnung mit aufgenommen und allen Liedern Verleger und Preise zugefügt worden.

Bei einer verhältnissmässig kleineren Anzahl von Liedern habe ich leider nur die Titel angeben können, in erster Linie sind das solche, bei denen Componist oder Verleger, oder wohl auch Beide verschollen sind, dann aber auch in dem Falle, wo selbst mit Hilfe der Verleger ein Aufang sich nicht ermitteln liess. Absichtlich jedoch sind die Anfänge älterer ausserdeutscher Lieder nicht mit aufgeführt; bei allem Streben nach Vollständigkeit musste ich mich doch hüten, in den schon überreichen Catalog Ballast einzuschieben. Dagegen habe ich von modernen fremdländischen Liedern nicht allein die Textanfänge in der Ursprungssprache, sondern auch die Uebersetzungen aufgenommen; wo es wichtig erschien, deren verschiedene. „Concurrenz" habe ich nur hinzugesetzt, wo nachweislich mehrere Verleger vorhanden sind, wie z. B. bei Volksliedern, bei denen ja jeder Musikalienhändler auch ohne nähere Notiz die Bezugsquellen weiss; sonst ist stets, auch bei den ältesten Liedern, der Verleger bemerkt worden. „Complett" ist hinzugefügt, wenn mehr als zwei Lieder in einem Heft erschienen sind.

Wie in allen meinen Arbeiten, so habe ich auch in dieser den bestimmten Artikel „der, die, das etc." bei der alphabetischen Ordnung stets als nicht vorhanden betrachtet.

Die arabischen Ziffern bedeuten stets „Nummer", die römischen „Heft" bezw. „Band".

So möge denn auch dieses Handbuch, wie seine Vorgänger, als gern benutztes Nachschlagewerk seine Dienste verrichten; sollte es diese, was ich nicht hoffe, wirklich mal versagen, dann, Verzeihung! — Es war ein gewaltig' Stück Arbeit.

Berlin, November 1885.

E. Ch.

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