Zeitschrift für die deutsch-österreichischen Gymnasien, Volume 36 (Google eBook)

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Alfred Hölder, 1885 - Education
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Popular passages

Page 535 - Herders Buch machte mir ziemlich dieselbe Empfindung wie Ihnen, nur daß ich auch hier, wie gewöhnlich bei seinen Schriften, immer mehr von dem, was ich zu besitzen glaubte, verliere, als ich an neuen Realitäten dabei gewinne. Er wirkt dadurch, daß er immer aufs Verbinden ausgeht und zusammenfaßt, was andere trennen, immer mehr zerstörend als ordnend auf mich.
Page 535 - Kosegarten und wie viel andere noch in Einen Brei zusammen. Seine Verehrung gegen Kleist, Gerstenberg und Geßner — und überhaupt gegen alles Verstorbene und Vermoderte hält gleichen Schritt mit seiner Kälte gegen das Lebendige.
Page 473 - Ziel höher gesteckt ist, als es nach der Erfahrung unter den gegebenen Verhältnissen sich als erreichbar herausgestellt hat...
Page 457 - Wenn sich die Schwierigkeiten gesteigert haben, so gibt es keine andere Beruhigung, als welche in dem Gedanken liegt, dass sie nicht willkürlich erzeugt, sondern durch wohlbegründete Bedürfnisse der Zeit aufgenöthigt und dass sie nicht unüberwindlich sind.
Page 693 - Schul-Naturgeschichte. Eine analytische Darstellung der drei Naturreiche, zum Selbstbestimmen der Naturkörper, mit vorzüglicher Berücksichtigung der nützlichen und schädlichen Naturkörper Deutschlands.
Page 251 - Wie Teil mit kühnem Muth das harte Joch zertreten, Das Joch, das heute noch Europens Hälfte trägt; Wie um uns alles darbt und hungert in den Ketten Und Wclschlands Paradies gebogne Bettler hegt; • Wie Eintracht, Treu und Muth, mit unzertrennten Kräften, 300 An eine kleine Macht des Glückes Flügel heften.
Page 533 - Naturmethode ist, jede Blume an ihrem Ort zu lassen und dort, ganz wie sie ist, nach Zeit und Art, von der Wurzel bis zur Krone zu betrachten.
Page 863 - III. Die gotische Bibel des Vulfila nebst der Skeireins, dem Kalender und den Urkunden herausgegeben von Ernst Bernhardt. Textabdruck mit Angabe der handschriftlichen Lesarten nebst Glossar.
Page 533 - Wie mir immer eine Furcht ankommt, wenn ich eine ganze Nation oder Zeitfolge durch einige Worte charakterisieren höre: denn welch eine ungeheure Menge von Verschiedenheiten fasset das Wort Nation, oder die mittleren Jahrhunderte, oder die alte und neue Zeit in sich!
Page 784 - Nationalsinnes handelt, wichtiger: Walther von der Vogelweide oder die drei Könige, denen er diente? Und lässt sich das deutsche Mittelalter von dem überhaupt hinreichend verstehen, der keinen Blick in die poetischen Werke des Zeitraumes geworfen hat? Gehört nicht ihr Inhalt und Geist mit zu den historischen Bildern der Zeit? Ist jedenfalls von den quellenmäßigen Urkunden, die das Zeitalter unmittelbar abspiegeln, etwas so leicht der Schule, der Jugend zugänglich zu machen, als das Nibelungenlied...

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